00:00:00: als ich durch die Gegend gegondelt bin und jedem erklärt habe, was na näher ist und kann.
00:00:06: Es hat jeder gesagt tolles Produkt!
00:00:09: Zweites Satz war Preis, dritte Satz wäre melde dich wenn du eine stabile Wertschöpfungskette hast.
00:00:14: Und jetzt in Europa haben wir sehr viel Zeit investiert um wirklich die beste Wertschöffungskete zu haben, die man haben kann.
00:00:25: Da hat man aus jede Spezifikation Den besten oder einen der Besten und das gibt dann auch das Vertrauen.
00:00:34: einer Brand will ja nicht ein neues Material von einem Startup, wo man gar nicht weiß ist es in zwei Jahren noch da schafft es eine Finanzierung sonder was auch immer.
00:00:43: Herzlich willkommen bei Fair Fashion Talk
00:00:46: den Podcast der sich nicht nur mit nachhaltiger Mode und der Zukunft der Modeindustrie beschäftigt sondern auch spannende Themen rund um andere Nachhaltigprodukte und Innovation beleuchtet die unser Welt ein Stück besser machen.
00:01:09: Ich bin Sabine Pausen, ein Host.
00:01:10: Unter zwanzig-einundzwanzig lade ich dich ein mit mir auf eine Reise zu mehr Bewusstsein und Verantwortung zu gehen.
00:01:17: In diesem Podcast sprechen wir unter anderem über die Herausforderung Entwicklung und Chancene.
00:01:21: Modebranche Stellen inspirierende Projekte vor und zeigen wie wir durch bewusste Kaufentscheidungen einen Unterschied machen können.
00:01:28: Ganz gleich ob du gerade ersten als Thema einsteigst du wahrscheinlich echter Profi bist.
00:01:32: Hier gibt es interessante Einblicke neue Perspektiven Freudig auf intensive Gesprächen mit Expertinnen und faszinierenden Geschichten.
00:01:39: Und lass uns gemeinsam einen Blick auf die Mode von morgen werfen, fairer, nachhaltiger und verantwortungsbewusster!
00:01:45: Mein Ziel ist es dich zu inspirieren, zu motivieren und ihr wertvolle Impulse zu geben.
00:01:50: Was wäre wenn Polyester nicht zwangsläufig Mikroplastik hinterlassen müsste?
00:01:55: Und wenn Textilen von Anfang an so entwickelt würden dass sie am Ende ihres Lebens wieder in biologische oder technische Kreislaufe zurückkehren können... Darüber spreche ich in dieser Folge mit Manuel Schweitzer von Ocean's Save.
00:02:07: Seit fast vierzig Jahren ist er eine Textilprongeketik und kennt die Industrie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, von Design und Beschaffung bis hin zur Entwicklung neuer Materialien.
00:02:18: Mit Ocean's Safe arbeitet er im Alternativen zu konventionellen Projester und an einer Textilproduktion, die weniger Energie benötigt, frei von problematischen Stoffen ist um langfristig kreislauffähig werden soll.
00:02:30: Wir sprechen darüber, wie Ocean Safe entstanden ist.
00:02:33: Was hinter dem Material näher steckt und warum der Preis eine entscheidende Rolle spielt für nachhaltige Innovationen im großen Maßstabwirkung in Pfeilton-Säulen?
00:02:42: Außerdem geht es um die verkehrtenden Pakistan und China, soziale Verantwortung, Zertifizierung, neue gesetzliche Anforderungen und die Frage, warum die Textilindustrie einen langen Atem braucht, um wirklich etwas zu verändern.
00:02:55: Also bleibt unbedingt dran und hört ihr diese Folge an!
00:03:01: Hallo Manuel, herzlich willkommen zu meinem Podcast Fair Fashion Talk.
00:03:04: Schön dass du da bist!
00:03:06: Hallo Sabine vielen Dank für die Zeit du dich nimmst um dir Ocean Seif anzuhören.
00:03:12: Ja, natürlich nicht nur ich.
00:03:14: Ich hoffe ganz viele Zuhörer innen und genau du hast jetzt eben schon gesagt, du bist von Oceansafe.
00:03:19: deswegen würde ich dich trotzdem aber erst einmal bitten dich vorzustellen vielleicht ein bisschen was zu Oceansave zu sagen.
00:03:25: ansonsten haben wir da jetzt auch gleich dann noch genügend Zeit darüber zu reden.
00:03:30: Aber erstmal bist Du an der Reihe.
00:03:35: Mein Name ist Manuel Schweitzer, das ist natürlich der erste Spruch.
00:03:38: Name ist Programm.
00:03:40: den höre ich jeden Tag und ich bin aus der Schweiz.
00:03:46: Das hört man sicher.
00:03:47: Ich komme aus Bern.
00:03:50: Ich bin seit nineteen Sechsund Achtzig im Textilbereich habe eigentlich alle Stufen durchgemacht von Design Beschaffung in einem Architektur für TIP im Textil.
00:04:04: Und ich bin heute in diesem Office, wo ich jetzt zu zweihundert Meter von der alten Weberei, wo Ich nineteen sechsund achtzig meinen ersten Job hatte.
00:04:15: Da ist leider keine Weberei mehr aber so geht halt die Zeit.
00:04:20: Ja spannend!
00:04:21: Das wusste ich jetzt auch gar nicht.
00:04:22: das ist ja auch cool.
00:04:24: also da hast du richtig eine Weberei gelernt oder
00:04:29: Ich habe noch tatsächlich, das war eine Jacker-Weeberei.
00:04:33: Da hat man noch auf Millimeterpapier die Designs gemacht.
00:04:38: Das habe ich gemacht und es war eine riesen spannende Aufgabe.
00:04:44: Und diese Webrei hat man dann später verlegt.
00:04:47: also es gibt sie noch aber nicht mehr hier in Bern.
00:04:50: Ja, das waren schon sehr spannenden gute ... Ich bin zufälligerweise dazu gekommen weil Die haben mir das angeboten, nach meiner Ausbildung im Interiordesign.
00:05:03: Die haben die mir angeboten während der Schweizer Militärzeit, die damals obligatorisch war eine Job zu haben und so bin ich voll ins Textil gerutscht in den Sechsen-Tachs.
00:05:12: Ach witzig spannend!
00:05:14: Ja cool okay gut.
00:05:15: aber dann zwitschen wir jetzt mal wieder zum Hauptthema zurück nämlich zur Ocean Save.
00:05:21: Was war denn die Idee?
00:05:22: oder auf Basis welcher Idee?
00:05:26: Auf welchem Problem der Textilindustrie hast du dir gedacht, Ocean Safe zu gründen?
00:05:33: Und erzähl uns doch mal so ein bisschen was ihr da eigentlich macht oder was du vor allem machst bei Ocean Safe.
00:05:41: Ja das ist schon recht lange her.
00:05:45: ich war sehr stark im Bereich Heimtextile unterwegs und immer so in den zwanzig zehn zwölf, dreizehn hat man gemerkt.
00:05:55: Puh!
00:05:56: Jetzt läuft es langsam falsch mit dem gesamten Textilmarkt.
00:06:01: immer mehr Polyeste alles hat sich auch in dieser Zeit damals schon zuvor verlagert nach Asien.
00:06:07: was auch immer und ich helme mich noch sehr genau.
00:06:11: Ich habe mal eine Studie gelesen.
00:06:13: Zwanzig vierzig solls mehr Mikroplastik als Fische geben.
00:06:18: Das konnte ich mir damals gar nicht vorstellen.
00:06:23: losgelassen, weil ich war sehr unterwegs um mit ökoromantiker Projekte.
00:06:28: Ich meine das nicht Werten.
00:06:29: die waren hochspannend!
00:06:31: Ich habe versucht mit allem was man in der Schweiz konnte... ...mit Schweizer Seite und mit Schweizer Flachs Produkte zu entwickeln, die in den Markt zu pushen.
00:06:40: Hochspannende Ecopint war ein Riesenthema von mir bis ich gemerkt habe hey super Impact für mich und die nächsten zehn Leute um mich.
00:06:50: Aber die Welt ist größer als Ben.
00:06:53: Und das war dann wirklich die Idee so, komm jetzt mach ich mal mein Studium und die Master Thesis war dann der Business Case von Oceansafe.
00:07:04: Da kam relativ bald mal die Idee du!
00:07:07: Das kann man machen, das kann nicht nur ein Papiertie sein und so braucht es dann noch einige Jahre.
00:07:13: aber so im Zwanzig-Ninzehn habe ich dann die Firma Oceansave gegründet.
00:07:18: in der Schweiz habe ich dann relativ mühe gehabt, Polymer-Technik für die Textilindustrie und so weiter zu haben.
00:07:26: Deshalb kam ich auf die Idee in Krefeld eine GmbH, eine Tochter der OceanSafe AG aus der Schweiz.
00:07:35: Dort super Connection nach Holland aber auch insbesondere nach Aachen Hochschulen Niederrhein also sehr gute Leute.
00:07:44: dort ist das Ich hoffe noch sehr lang präsentes Textil.
00:07:48: In der Schweiz ist schon viel abgeflossen, das muss man anwissen.
00:07:54: und so ist es dann entstanden.
00:07:57: Und die Idee ist eigentlich ziemlich simpel.
00:08:00: Man spricht überall von Kreislaufwirtschaft Aber ich behaupte noch heute ganz fest Es gibt gar keine Materialien, die für eine echte Kreislaufwirtschaft entwickelt wurden.
00:08:14: Es gibt Riesenbemühungen und Anstrengungen, ob es Downcycling ist oder vielleicht das Material noch eine Generation länger zu nutzen aber mit qualitativen Abstrichen.
00:08:28: Und für mich ist Kreislaufwirtschaft, es ist auf dem gleichen Level auch für die Next-Next-Next Generation.
00:08:37: nur das Wort next generation reicht einfach nicht.
00:08:45: Ich bin kein Chemiker, habe mich sehr stark begonnen mit Bio-Polymeren auseinanderzusetzen und hab mal dann etwas entdeckt.
00:08:55: Das wird noch heute... also bin ich fest überzeugt das wird unser Erfolg sein.
00:09:00: Das habe ich dann patentieren lassen mit Bio Polymeren aber es war noch so weit voraus da gab's keine Infrastruktur, da brauchst du noch mehr Capex dass du die Industrie hochpusteln kannst.
00:09:11: Aber das war der Grund Ocean Safe zu gönnen.
00:09:15: Also Idee, jedes Textil wenn es in die Natur kommt ist das sicher für den biologischen Kreislauf.
00:09:21: Jedes Textil sollte aber einfach wieder auseinandernehmbar sein und auf einem gleichen Level wieder einsetzbar.
00:09:29: Das ist die Idee.
00:09:34: Für, sag ich mal auch nicht Chemikerin also ich definitiv auch nicht Weiß ich, ob du da noch ein paar mehr Einblicke kannst?
00:09:42: Wie ihr dann daran gegangen seid dieses neue Material zu entwickeln.
00:09:48: Bisschen einfach erklärt vielleicht so dass man es wirklich als Laie verstehen kann oder ich vor allem auch das wäre ganz toll.
00:09:57: Manuel, vielleicht kannst du da mal gucken, ob die da uns auf Einsatz gehen kannst.
00:10:01: natürlich.
00:10:03: also wir haben fünf verschiedene Materialien Und das eine, wo wir jetzt richtig in den Markt pushen, das heißt Nanea.
00:10:11: Naneaa ist ein absoluter Ersatz für Polieste.
00:10:18: Das war nicht das erste Material und Naneaaaa habe ich nicht zu hundert Prozent erfunden.
00:10:22: Da haben wir was eingekauft, weiterentwickelt, verändert und textilienfähig gemacht.
00:10:31: Das andere ist ein Koneaa.
00:10:34: heisst das Und das CO.
00:10:36: davor ist vielleicht der Hinweis, dass das Naturfasem ersetzen soll und Nanäa soll das Polyester ersetzen.
00:10:45: Dann haben wir schon einen ganz, ganz großen Teil abgedeckt mit diesen beiden Materialien.
00:10:51: aber wenn man weiß, dass irgendwo zwischen siebzig oder achtzig Millionen Tonnen polyesterjährlich eingesetzt werden dann haben wir uns ganz klar auf nanäa fokussiert weil dort können wir den großen Impact machen.
00:11:04: Und das Konea, was der Grund ist für die Firma zu gründen.
00:11:09: Ist ein bisschen in zweiter Position und ich freue mich extrem wenn dann Nania die Welt erobert hat mit dem Koneer weiterzugehen.
00:11:19: und dann gibt es noch drei weitere Materialien um das ganz einfach zu erklären dass Nania ist eine also die etwas weniger einfache Erklärung ist ein Co-Polymer.
00:11:33: Das heißt, es ist halt nicht einfach wie mit dem Alkohol und dem TFDAL, wie ein normales Polyester gemacht worden.
00:11:40: Sondern es ist natürlich so produziert, dass du musst dir vorstellen ganz feine kapilae Wasserbrücken durchs Material gehen.
00:11:52: Und somit kann Feuchtigkeit eindrängen.
00:11:54: Es kann durch Hydrolöse aufspalten.
00:11:58: und der ganz entscheidende Teil Es ist eben nichts drin und es kommt nicht raus, was nicht in die Natur gehört.
00:12:08: Ein normales Polyester hat größtenteils einen Katalysatorresten drin.
00:12:13: Das sind Antimons, ein Metall, das willst du einfach nicht in der Umwelt haben.
00:12:19: aber das ist heute der Standard.
00:12:21: Du arbeitest mit Nanopartikel, um die Matierungen und was alles im Polyester drin hat und das macht keinen Sinn.
00:12:31: haben wir zwei Punkte.
00:12:34: Wir wollen, dass es mit viel weniger Energie hergestellt werden kann.
00:12:39: insbesondere auch der Glaspunkt muss viel tiefer sein das man es einfacher färben kann mit weniger Energie.
00:12:45: aber die ganz große Knacknuss war Es muss auch sehr langlebig sein.
00:12:51: und diesen Punkt zu finden Wann soll er sich abbauen?
00:12:56: die Performance, also die Funktionalität zeigen.
00:12:59: Das ist glaube ich heute die ganz große Stärke.
00:13:03: und das ist ein Polyester, das fühlt sich an wie ein sehr gutes Polyester.
00:13:08: Es ist weich durch das es hydrophil ist.
00:13:11: Also es nimmt Feuchtigkeit auf durch diese Wasserbürgen.
00:13:15: Durch das wird's weich.
00:13:18: Es isst schon schweren Flammbar, also insbesondere für die ganzen Heimtext-Hiergeschichten Es ist mit viel weniger Farbstoff zu färben.
00:13:28: Es kann mit wenig Temperatur, Geschmolzen und Gesponnen alles werden aber es ist eine Derbintechnologie.
00:13:37: das heißt jede der Chips aus Polyester kaufen kann und daraus irgendein Garn machen oder irgendeine Phase machen kann, der kann das auch mit Nanäa einfach mit viel wenige Energie und somit Ein Ersatz für ein Polyester.
00:13:55: chemisch gesehen ist das eine polyester Struktur, weil es sind sehr lange Ketten.
00:14:01: Und ich denke, es hat viele Vorteile im Markt.
00:14:07: ob jetzt antimonfrei heute schon Das Tier ist, ich sage es jetzt diplomatisch, dass man durch die Gassen jagt weiß ich nicht.
00:14:17: Ich denke das wird nach dem PFAS, also nach den CSX Chemie Geschichten, wird das das nächste Thema sein?
00:14:24: Ist egal!
00:14:25: Es ist wirklich präventiv alles neu gedacht worden Und ob das jetzt Mikroplastik, biologische Abbaubarkeit die Performance weniger Energie oder das einfache Recycling.
00:14:37: Es kann auch einfacher depolymerisiert werden als ein Polyester.
00:14:43: also wir sind bereit.
00:14:44: ich denke dass Mikro Plastik das wird uns den Erfolg bringen und da gibt es viele Anzeichen.
00:14:54: die biologischen dürfen wir zwei als Geheimnis behalten.
00:15:00: Es funktioniert, wir haben alle Tests aber das löst Diskussionen und Ängste aus, das glaubt man nicht.
00:15:07: Also jede Textile weiß.
00:15:09: Baumwolle war schon immer biologisch abbaubar.
00:15:13: Aber man kann auch eine Baumwalle mit Kunstharz ausösten dass sie kaum noch abbaut und das kann man mit einem Nanäa auch.
00:15:20: also es ist immer wie gut baust du dein komplettes Produkt hingegen der Mikroplastik, das heißt alles was beim Waschen, beim Abrieb oder beim Benutzen in die Umwelt kommt.
00:15:35: Das baut sich sehr schnell ab.
00:15:36: im See also in Meereswasser sind es hundert Tage und ich glaube wenn ich mit dem ganzen Textilmanager spreche und ich spreche sehr viele Momente mit diesen Leuten ja ich sage jetzt ganz hart wenn das Kind den Bangladesh ohne Schuhe in giftigen Farbstoffe umsteht, betrifft das einem aber vielleicht für zehn Sekunden.
00:16:01: hingegen wenn ich lese dass mein Enkelkind Mikroplastik im Hirn hat und es erst der Studien gibt das von Kleinkind Zähne verfallen weil sie Mikro-Plastik drin haben dann betrifgt das einem ganz anders und es ist verdammt nah.
00:16:20: Das spüren wir im Moment.
00:16:21: Also das ist das Thema, was einige große Brands jetzt absolut auf die Agenda nehmen.
00:16:28: Super!
00:16:28: Erst mal vielen, vielen Dank für diese gute Beschreibung.
00:16:33: Ich denke ich habe es jetzt auch verstanden.
00:16:35: Es ist ein ganz kurz in eine Nutshell gepackt.
00:16:38: Ein umweltfreundliches Polyester mit den qualitativen Eigenschaften eines konventionellen Polyesters ganz einfach beschrieben.
00:16:54: Und wie du das eben sagt, mit dem Mikroplastik?
00:16:56: Na klar!
00:16:57: Wenn es sobald es vor der eigenen Haustür dann ist oder vielleicht schon im eigenen Haus, dann sind die Leute natürlich da ganz ganz anders ja erreichbar einfach und es stimmt wenn man denen das dann so vorzeigen kann klingt auf jeden Fall super spannend.
00:17:18: Also wenn man das wirklich dann mit einer Nähe erreichen kann, dass dieses Problem des Mikroplastikabriebs was ja wirklich, weil immer größer wird das Thema war eigentlich immer schon da aber es ist halt jetzt einfach noch präsenter.
00:17:34: ich glaube denn haben wir da wirklich einen guten weiten Schritt irgendwie geschaffen.
00:17:41: Einmal ganz kurz zurück, Manuel.
00:17:43: Meine letzte Folge ging ja um den Nachhaltigkeitspreis oder allgemein und Preise.
00:17:48: Ihr habt jetzt tatsächlich auch schon zwanzig?
00:17:51: Zwanzig, ne?
00:17:52: Zwanzigneunzehn habt ihr euch gegründet.
00:17:54: Zwanziggzwanzig habt ihr den deutschen Nachhaltighatspreis gewonnen.
00:17:58: Da war er zwanziggzwanzig.
00:18:00: Da fing das ja mal gerade so mit Corona an!
00:18:02: Da hatte ich dann auch so ein Jahr später das Gefühl, Nachhaltigkeit ist irgendwie mal bei den draußen etwas mehr angekommen.
00:18:10: Aber es war das Thema ja tatsächlich Nachhaltigkeits noch nicht ganz so präsent wie es jetzt vielleicht auch nur wieder in unserer Blase präsente ist.
00:18:21: Wie hast du das damals wahrgenommen?
00:18:23: Oder wie hat sich von zwanzig-zwanzig bis jetzt auch eure Zeit verändert und eure Auswirkungen?
00:18:32: Ja, euer Tun einfach.
00:18:35: Also ich werde es nie vergessen diesen deutschen Nachhaltigkeitspreis da konnte man ja nicht anreisen das war wirklich mitten im Lobdall.
00:18:45: Wir haben dann eine Pappkiste bekommen mit Glitte zum selbe in der Firma.
00:18:52: Da gingen uns schon was ab.
00:18:56: Wir hatten trotzdem sehr Freude.
00:19:00: Es hat uns auch geholfen, es ist unglaublich wichtig dass jemand anderes sagt das Produkt ist gut.
00:19:07: Ich kenne ja auch keinen Textile der sagt mein Produkt ist nicht gut und somit ist das für uns ein ganz wichtiger Schritt gewesen.
00:19:17: wir haben dann ich habe so wahrgenommen... ...zwanzig neunzehn hast du Geld einsammeln können für jedes Start-up, das irgendwie im weitesten eine grüne Idee hatte.
00:19:33: Und da reicht eigentlich schon fast ein Pitch Deck und du musst es noch nicht mal ein Pyototyp in der Garage haben.
00:19:40: Du konntest einfach je größer das Bild an die Wand projizieren konntes, desto mehr Geld hast du eingesammelt.
00:19:48: Das haben wir nicht gemacht.
00:19:50: ob das schlecht oder gut ist weiß ich nicht.
00:19:54: aber wir haben wirklich Auch durch mein Alte, ich bin sehr handsärmlich gestartet.
00:20:00: Also man investiert sein Geld und man lässt Produkte machen und man lasst es verspinnen – das war in Übungs-Auchfrau dabei!
00:20:11: Und das hat man alles hochgezogen mit sehr viel Geld und sehr viel wenig Visionen.
00:20:17: Wir waren auch sehr still weil wir haben Produkte entwickelt.
00:20:22: Ich komme ja aus dem Heimtextil da haben schweren Flammbar, Vorhänge ohne Antimonen.
00:20:29: Durch die hydrophilige Geschichte hatten wir das Anti-Statikprojekt... Also wir haben wirklich entwickelt und mit sehr viel Geld und Ressourcen reingegangen.
00:20:42: Und die Energiekrise hat uns zum ersten Mal dann geholfen danach als die Ukraine da begann Da hat man auch so begonnen zu schauen Oh, ein Material mit weniger Schmelzpunkt.
00:20:57: Deshalb sage ich wir haben einige Phasen durchlebt wo man einen irgendeines von unseren Attributen nutzen konnte und... Ich würde es heute so sagen!
00:21:10: Ich bin ganz, ganz hart gelandet.
00:21:13: also es gab so in den Vierundzwanzig auch Momente wo wir nicht sicher waren ob wir durchkommen und ob sich das durchsetzt.
00:21:20: Und ich habe gelernt Wenn man wirklich ein Material ersetzen will wie Poliöste, das eben zu siebzig-achtzig Millionen Tonnen pro Jahr hergestellt wird.
00:21:35: Dann gibt es einen Thema, das interessiert und das ist das Einzige und das heißt Preis.
00:21:42: Alles andere ist nicht wahr sage ich natürlich!
00:21:48: Es gibt kleine Firmen, es gibt Unternehmen mit überdurchschnittlichen Moial oder mit experimentierenlos.
00:21:56: Die haben wir auch gefunden und mit denen haben wir uns über Wasser gehalten, aber soll echtig in den Markt kommen wie erst jetzt?
00:22:04: Und das ist weil wir in Pakistan skaliert haben und dem Preis also der vom Chipster ist von zehn Dollar jetzt auf unter zwei Dollar und jetzt wird plötzlich jede ökologisch Aber es wäre keine ökologie gewesen Bei zehn Dollar oder ganz wenige nur bei zehn Dollar.
00:22:25: Und das ist schon das ganz große Thema, dass es hat mich zuerst demoralisiert aber später sehr stark geteben und ich verstehe es im weitesten und wir haben eine herkules Aufgabe.
00:22:42: Wir werden immer leicht über den Granulatpreis vom normalen PET sein weil wir in unserem Das ist, wie du ein Apfelkuchen machst mit gespritztem Fallobst oder Beste der Metteräpfel.
00:22:59: Und wir haben die besten Demeter-Äpfel genommen und die werden immer etwas teuer sein!
00:23:05: Und jetzt der Weltzooerklären, der Textilwelt... Ja, wir kommen auf den gleichen Polyesterpreis aber erst beim fertigen Produkt.
00:23:16: Wir brauchen weniger Energie, wir brauchen weniger Farbstoff.
00:23:20: Wir brauchen wenige Ausrüstung je nachdem wenn du schweren Flammenbar... Also wir sind heute deutlich unter dem Preis von schweren flammenbaren Polyästen und das haben wir auch erfüllt.
00:23:33: oder wir sind deutlich unter den Preis von irgendwelchen Phasen die hydrophil sind aus Polyäste.
00:23:41: Und erst der Preis ist.
00:23:43: was eine Nachhaltigkeit.
00:23:50: Was du eben sagtest mit dem Preis, ich glaube auch man muss das große Ganze halt einfach sehen.
00:23:54: Nicht nur den Materialpreis an sich sondern wie du sagst was man dann halt spart Energie gleich Wasser und man hat andere Farbstoffe.
00:24:02: Man braucht nur einmal oder weniger zu färben sagt es so auch der weniger farbstoffe zunehmen als bei normalen oder konventionellen Projester und ich glaube dass muss man halt wirklich echt betrachten.
00:24:15: Ich glaube das machen viele halt einfach nicht, sie sehen da nur den Materialpreis und sehen gar nicht was für ein Rattenschwanster eigentlich damit dran hängt.
00:24:25: Das kann ich mir gut vorstellen!
00:24:27: Und klar als Start-up brauchst du immer wirklich einen sehr langen Atem bis man endlich bisschen Erfolg.
00:24:38: Man sieht in dem, was man dann tut.
00:24:40: und gerade bei solchen Entwicklungen die ihr ja auch wirklich macht kann ich mir gut vorstellen dass man da wirklich eine gute finanzielle Unterstützung auch wirklich brauchen.
00:24:49: Wer freut mich das natürlich?
00:24:51: Dass ihr jetzt endlich nach... Was haben wir hier im Jahr zwanzig sechsundzwanzig noch sieben Jahren?
00:24:57: Ja!
00:24:57: Das ist jetzt endlich mal Frucht einfach und dann fängt es auch wirklich an noch mehr Spaß zu machen.
00:25:03: Ja, es ist auch ganz wichtig für ein Start-up einen Netzwerk zu haben.
00:25:10: Als ich durch die Gegend gegondelt bin und jedem erklärt habe was na näher ist und kann – das hat jeder gesagt tolles Produkt!
00:25:19: Zweites Satz war Preis, drittes Satz melde ich wenn du eine stabile Wertschöpfungskette hast und jetzt in Europa haben wir sehr viel Zeit investiert um wirklich die beste Wertschöpfungskette zu haben, die man haben kann.
00:25:34: Und das ist jetzt mit Radifilm, also früher Radiji, mit Lintstextil und Monoswiz da hat man aus jede Spezifikation den besten oder einen der Besten und das gibt dann auch das Vertrauen.
00:25:50: einer Brand will ja nicht ein neues Material von einem Start-up wo man gar nicht weiß ist es in zwei Jahren noch.
00:25:56: da schafft es eine Finanzierungsunde was auch immer Und das ist schon heute, ja wenn eine Firma Linz Textil auf die Straße geht.
00:26:08: Die haben ein ganz anderes Netzwerk als der Herr Schweizer aus der Schweiz und die sind täglich bei Kunden wie.
00:26:16: unsere Aufgabe ist den Brands das Material zu erklären, die Vorzüge um die Ängste zu nehmen aber dahinter dann eine kommerzielle Wettjob von Kette zu haben, die dann liefern kann wenn du bestellst.
00:26:32: Das ist natürlich auch nach dem Preis der nächste Punkt, der ganz wichtig ist.
00:26:38: Ja diese Skalierbarkeit.
00:26:40: Ich glaube da scheitern wirklich einige Startups, weil sie nicht die Möglichkeit haben den Bedarf oder den Bedarf nachzukommen.
00:26:48: und ihr seid jetzt habe ich das im Pakistan sozusagen gelandet letztendlich um halt Dukt halt größer zu machen, oder?
00:26:57: Das ist Pakistan und jetzt sogar in China wird das gleiche.
00:27:02: Einfach um die Chips.
00:27:04: China macht den grössten Anteil an Chips weltweit für Polyester.
00:27:10: Und wieso sollst du versuchen das an einem anderen Ort zu bauen?
00:27:15: also können mit der gleichen Anlage können die umstellen.
00:27:19: und ja ich will da nicht eine hochpolitische Diskussion machen aber China überholt uns im moment, im ökologischen.
00:27:29: Das ist
00:27:30: unglaublich!
00:27:32: Also wir sprechen zum achtausendsten mal ob irgendein Mikroplastik-Teil im linken Ohr der Schildkröte eine Gewichtsstörung bei der Schillkröthe auslöst und werden dafür zehn Forschungsprojekte machen Und der Chineser hat in der fünf Jahresplanung verankert ganz neu Mikroplastik, womöglich aus der Umwelt nehmen und schauen, dass kein neues Mikro-Plastik in die Umwelt kommt.
00:27:59: Und scannen?
00:28:01: Oh!
00:28:01: Da gibt's OceanSafe, Einladen, Botschafter hin, Umweltministerium... ...und ach hier mal zwei große Container zum Testen.
00:28:10: Hier zwei große, das ist ganz andere Dynamik.
00:28:13: und da erstrahlst du als Europäer.
00:28:16: also dann denkst du meine Herren ähm ja
00:28:21: Hast du recht, habe ich jetzt auch schon das öfter als andere Ecken gehört.
00:28:26: Ja die haben halt einfach... sind anders aufgestellt.
00:28:30: Andere Strukturen.
00:28:32: irgendwie ja schon spannend was da alles passiert.
00:28:37: wenn ich so am Pakistan China denke natürlich Manuel hab ich natürlich auch so ein bisschen gleich die soziale Komponente im Hinterkopf.
00:28:44: habt ihr da bestimmte Sei mal Anforderungen, wo ihr dann sagt okay ja gerne Pakistan-China aber für uns muss dann auch dieses jenes und welches stimmen.
00:28:58: Wie geht Ihr davor?
00:29:00: Also wir haben zwei Punkte wo wir hingehen.
00:29:04: also unser Material ist ja auch nach Cradle zu zertifizieren und zwar nach Fullscop Und dort ist die soziale Komponente drin.
00:29:18: Es gibt Strengere als die, das gebe ich auch offen zu.
00:29:25: Es gibt aber auch eine gewisse unternehmische Moral, die wir wirklich... Das sagen natürlich jede, aber ich sage es auch Ich bin mit Leuten in einer Produktionsanlage gegangen und gesagt ne so machen wir nicht.
00:29:41: da bin ich vielleicht halt doch noch ein bisschen der Öko Mensch Wenn ich sehe, die Gebäude und die gesamte Energie wird mit Kohle gemacht.
00:29:51: Bei Gattern, wo wir jetzt starten... Die Energie kommt aus Zuckerhörer.
00:29:58: Das ist ja eine riesige Industrie das Zuckerhöhr in Pakistan.
00:30:01: Das wird genutzt für Alkohol, für die Polykondensation.
00:30:05: Das werden genutst für die Energie, für Wärme zu gewinnen, für Spinnprozesse, für Polikondensierung, für alles!
00:30:13: Der Rest ist solar, die sind autark.
00:30:15: Das machen sie nicht weil sie nur grün sind sondern das machen sie einfach weil Sie die beste Lösung suchen in einem Land wo vielleicht noch nicht alles gut ist und wir schauen sehr genau hin und ich bin oft dort.
00:30:29: so viel wie ich in meinen letzten fünf Jahren gereist bin, bin ich kumuliert sowohl im gesamten Leben nicht gereist.
00:30:37: Und ja es ist mir sehr wichtig Wir schauen darauf, ich denke aber auch dort gibt es diese Länder die aufholen und einfach... Also auch in China, in diesen Produktionsstätten wo wir waren.
00:30:58: Ja!
00:31:00: Ich verglücklich, wir hätten so sauber, so schöne, klar strukturierte, prozessorientierte Produktionstädte in Europa.
00:31:08: Das sind absolut schöne Arbeitsplätze, was dahinter alles passiert.
00:31:16: Ja aber es ist wie gesagt bei Cradle Cradle wird das bewertet also eine der fünf Punkte und wir machen's eigentlich dort wo es geht und sonst lassen wir sie
00:31:31: ja.
00:31:31: ich denke auch wenn man halt vor Ort ist hat man dann ja auch noch mal so einen persönlichen Eindruck.
00:31:37: Klar, ich weiß gar nicht genau ob eine Credit-to-Credit auditiert jetzt nicht.
00:31:41: Aber ich glaube sie nehmen ja auch Audits oder Fabrikaudits als Grundlage auf jeden Fall aber genauso ein Auditbericht.
00:31:50: Weiß man hier auch das ist eigentlich immer so einen momentanen Aufnahme.
00:31:53: deswegen ist es ja immer schon ganz gut vom Vorteil wenn man wirklich mal vor Ort ist und sich das Unternehmen selber
00:32:01: angucken kann.
00:32:02: Wahrscheinlich wichtige aus Und ich bin auch bei jedem Cradle, Cradle Audit.
00:32:08: Bin nicht dabei und da wird also... Ich bin stärker als der Auditor sage ich weil wir schauen dann wirklich auf die pragmatischen Sachen Arbeitssicherheit würde ich dort arbeiten.
00:32:23: und ja die Städten also da gehe ich gehe einmal von der Idee aus ich werde mit großen Kunden zu diesen Produktionenstädten gehen Und ich habe nun Lust, mich da erklären zu müssen.
00:32:36: Ne, das stimmt.
00:32:37: Na ja, das stammt voll.
00:32:39: Apropos Kunden ihr seid ja auch bei uns beim Max-Tex Mitglied und bei Max-Tex haben wir überwiegend Arbeits-, Berufsbekleidung.
00:32:49: Du hast es vorhin schon in Flammschutz erwähnt was siehst du denn sonst für Chancen eigentlich die Ocean Safe Technologien gerade im Arbeitsbegleitungsbereich einbringen können?
00:33:04: Durch das, dass wir auch fest in Europa vorhaben hier zu bestehen und hier unsere Materiale ein in den Markt zu bringen – es ist wirklich nicht nur eine Herzensangelegenheit sondern macht auch langfristig sicher.
00:33:26: Sinn, auch wenn man denkt es gehen nicht alle diese Handlungen und Vorgaben in dieser Richtung.
00:33:33: Aber insbesondere wenn dann später das echte der Polymerisieren und Recycling kommt kann plötzlich Europa wieder sehr spannend werden.
00:33:44: Und von dem her bin ich schon fest überzeugt Es braucht eine Unglaub also es braucht eine Stärke.
00:33:58: Sonst kannst du diese ganzen Sachen gar nicht machen.
00:34:01: und in Europa sehe ich ganz klar, in Mittelfristig wird Corporate, also Workware, Corporate und Sportswear ganz sicher ein Thema und dort passt einer näher perfekte ein.
00:34:13: Also unsere ersten Kunden war ja über die Almassfis, also die Schweizer Armee, die Beschaffungsstelle der Schweizer.
00:34:22: Da hat man zuerst so Zivildienst-T-Shirts machen können, also da konnte man richtig wachsen und hatte einen Support.
00:34:31: Und da haben wir ziemlich einen Vorspürungen und wir dürfen jetzt ganz spannende Projekte für die machen.
00:34:38: Wir sind auch bei anderen großen staatlichen Corporates sind wir jetzt sehr weit.
00:34:45: Ich denke das wird auch außerhalb der Schweiz gibt es da wunderbare.
00:34:51: Das sind erst Musterungsprojekte und weiß ich was, aber da passiert etwas.
00:34:57: Und die zwei Felde, Sportswear, Workwear, Corporate das sind schon ganz spannende.
00:35:04: Selbstverständlich noch Heimtextil.
00:35:05: wie viel hier noch alles in Europa gemacht werden kann an dieses Thema.
00:35:10: Aber
00:35:12: klar weil gerade bei den Corporates und Sportartikeln ist ja auch immer noch recht viele Polyester mit dabei konventionellen Projester
00:35:24: lösen
00:35:24: könnte und ein ökologisch wertvolleres Produkt einsetzen kann, hilft das auf jeden Fall.
00:35:31: Du hattest eben schon so'n bisschen kleinen Schwenker zu den Regularien gemacht.
00:35:38: Es gibt ja gerade ganz viele Regularien, das wissen wir alle.
00:35:41: Würdest du sagen die helfen euch gewissermaßen jetzt auch endlich da Schwung reinzubringen in eure Entwicklung, oder sind sie euch auch irgendwie zu bürokratisch?
00:35:57: Oder behindern Sie halt eher.
00:36:00: Wie siehst du das?
00:36:01: Ich bin immer ein Chancen denke.
00:36:04: ich denke MCO wird uns extrem helfen.
00:36:08: wir müssen die ersten Projekte jetzt gemacht und der war wirklich ein Kunde der uns mit einem Juristen konfrontiert hat.
00:36:16: hey das muss alles belegt werden.
00:36:20: Ja, ich bin sehr glücklich.
00:36:22: Man hat mir aus dem Kreis der Aktionäre vielfach vorgeworfen.
00:36:27: Du lass gut sein!
00:36:30: Also ich habe gemacht Cradle to Cradle Gold.
00:36:33: Ich hab' gemacht Material Health Ich hab die ASTM abbaubart heißt gemacht.
00:36:37: Wir haben in Taiwan alles durchtesten lassen wir haben Die ganze Kette aufgebaut Messbar wieviel wenige Energie?
00:36:45: Wir haben Lifecycle Analysen machen lassen.
00:36:49: Da hat man mich schon teilweise ein bisschen kritisch versucht zu bremsen.
00:36:57: Und jetzt ist es Gold wert, also ich vergesse das Gesicht nicht mehr als ich den SharePoint geöffnet habe und gesagt ja hier sind die Tests und das überlappt sich teilweise.
00:37:12: Die biologische Abbaubarkeit haben wir vier verschiedene Tests.
00:37:17: Wir sind daran mit dem Deutschen, also mit DIN eine neue und Hohenstein eine neue Norm zu entwickeln einfach... Also da haben wir Vollgas gegeben.
00:37:26: was ich im Vierundzwanzig nicht mehr ganz sicher war ob das eine kluge Entscheidung war weil ich bin getrieben gewesen wenn du etwas konstant gut machst wird es zum Erfolg.
00:37:39: Und im Vierundzwanzig kam ich ins Zweifeln und jetzt merke ich langsam, nee das war echt gut.
00:37:43: Also wo andere jetzt beginnen zu springen öffnen wir mit einem müden Lächeln den SharePoint und sagen Arbeite dich mal durch und melde dich wieder falls du noch eine Lücke findest und das hilft!
00:37:57: Ja das glaube ich.
00:37:59: kurz einmal so für die Zuhörerinnen.
00:38:00: genau die M-Co dritte jetzt auch am siebundzwansichsten September final in Kraft, muss dann umgesetzt werden von den Unternehmen.
00:38:09: Damit halt keine Aussagen mehr für Produkte Verpackungen auch Dienstleistung geäußert werden können die nicht belegt sind.
00:38:18: also überwiegend ökologische Aussagen aber natürlich auch soziale Aussagen.
00:38:23: und gerade bei den ökologistischen Aussagen wissen wir da spielen halt Daten eine große Rolle wie viel Emissionen du halt vielleicht gespart hast wie viele Du Recycled hast gute Reparierfähigkeit kompädi jetzt nicht irgendwie zu tragen, aber wenn du sagst ihr habt schon Lifecycle Assessment auch für eure Materialien gemacht.
00:38:44: Dann habt ihr wirklich ganz viele Daten einfach vorliegen die die Unternehmen schon einfach dann nutzen können.
00:38:51: Ja das war ein weiter Schritt Manuel dass du da schon vorgearbeitet hast und dich da nicht beirren lassen von denen.
00:39:00: Nein da bin ich echt für und dankbar.
00:39:04: jetzt, weil A. mussten wir es teilweise machen, denn jeder erzählt mein Produkt ist gut aber das dann einfach belegen zu können ist natürlich komfortabel.
00:39:19: Absolut!
00:39:22: Mal so eine utopische Frage ein bisschen wenn du eine Sache in der Textilindustrie sofort verändern könntest was wäre das?
00:39:31: Wenn du jetzt einen Wunsch frei hättest den ihr eine Fee erfüllen könnt.
00:39:36: Was würdest du dir wünschen?
00:39:38: Weltweites Management bekommt ein Moral.
00:39:42: Okay, gut!
00:39:44: Hast Du da irgendwie schlechte Erfahrungen?
00:39:49: Allgemein, hast Du was im spezifischen Fall, wo Du sagst, der hat dich da wirklich genervt schockiert.
00:39:58: So darf das nicht weitergehen.
00:40:03: Ich kenne ganz wenige Leute, die eine Moral haben und ich bin auch nur partiell dabei.
00:40:10: Aber wie es getrieben ist das Gesamte dieses kurzfristigen Gedenken... Das ist schon ein Hindernungsgrund um Innovationen in den Markt zu bringen.
00:40:27: Und ja, ganz klar!
00:40:31: Die Wertschöpfungsketten hüpfen wir überall.
00:40:36: Das hat man ja jetzt wunderbar gesehen, wo irgendwelche logistische Probleme aufgetaucht sind.
00:40:41: Da haben große Firmen in kürzester Zeit ein Land verlassen ins nächste Land.
00:40:47: also da ist man schon sehr kurzfristig unterwegs und ich adressiere etwas das dass man wirklich wieder langfristige plant.
00:40:59: und was sind die Auswirkungen meines Thunes?
00:41:02: Und da fehlt mir schon... Davor misse ich!
00:41:07: Irgendwas.
00:41:09: Ja und Partnerschaften einfach auch einhält, ne?
00:41:11: Und sozusagen bisschen auch durch dick-und dünn mit denen geht und nicht sofort wenn das Schiff anfängt zu sinken, dass dann verlässt und sich gegenseitig einfach unterstützt.
00:41:26: Ich gucke so ein bisschen auf die Uhr und ich würde schon dir aber noch gerne wissen wo du den Ocean Safe in den nächsten fünf Jahren siehst.
00:41:34: was ist so dein Ziel deine Vision Möchtest du noch schaffen?
00:41:40: Da gibt es natürlich schon einige Themen.
00:41:45: Also kurzfristig machen wir eine Finanzierungsrunde, das gehört zum Start-up leben, das ist fünfzig Prozent von meinem Job im Moment hochspannen also macht.
00:41:55: auch am Anfang war das mühsam jetzt ist hochspannend und dann wirklich zu skalieren das wenige guten Materials abzulösen und den nächsten Innovations-Piek dann, unser Connea auch schon anschieben zu können.
00:42:18: Das ist schon etwas was ich sehr viel investieren werde.
00:42:23: also auch Zeit und Gedanken dass ich das erreiche.
00:42:30: und ja wir haben große Pläne Drei der ganz großen Polykondensier weltweit mit einer Nähe voll auf diese Schiene zu bringen.
00:42:44: Wir sind in Verhandlung, wenn man sieht dass zwei Handvoll von den ganz großen Polikondensieren einen wesentlichen Anteil des gesamten siebzig Millionen Tonnenmarkt haben dann werden wir somit drei gut aufgestellt.
00:43:11: Dann wärst du schon glücklich.
00:43:12: Bin ich glücklich, noch nicht müde!
00:43:14: Ich habe noch andere Projekte im Kopf aber dann bin ich ganz glücklich!
00:43:18: So
00:43:18: als Anfang.
00:43:18: vielleicht hört ja auch das eine oder andere Unternehmen diesen Podcast und findet das interessant was ihr entwickelt.
00:43:25: Das hoffe ich natürlich.
00:43:26: Und mal ganz kurz zu Co.
00:43:28: Nia.
00:43:30: Wenn ich es richtig verstanden hab ist eigentlich ein natürliches Material Aber nicht aus einer Pflanze gestanden, also es ist auch doch.
00:43:46: Das ist Lignin, kommt da ins Spiel.
00:43:49: Lignín das ist eines der Monomere.
00:43:53: dritteufigste vierteufigster weltweit kriegst du kontainerweise für kein Geld weil es ist ein Abfallprodukte Papierindustrie und du willst ja keine braunen Punkten im schönen weißen Papier.
00:44:08: Und Lignin ist ein fantastisches Material.
00:44:11: Wir glauben, wir haben die Lösung gefunden, dass man das Konstanz zu einem Top-Garn machen kann.
00:44:24: Wir können jetzt in der Zwischenzeit sogar in den Bereich der Mikrofilamente gehen und ... Die Eigenschaften sind gewaltig!
00:44:34: Das ist wirklich... So viel kann ich verraten.
00:44:40: Okay, wir sind gespannt.
00:44:42: Vielleicht machen wir da auch dann nochmal eine separate Folge zu.
00:44:45: Gibt es noch irgendwas Manuel?
00:44:46: Was du den Zuhörerinnen gerne noch mitteilen möchtest, worüber wir jetzt noch nicht gesprochen haben was du noch wichtig findest?
00:44:54: Ja eigentlich nicht groß!
00:44:56: Du hast sehr gute Fragen gestellt und ich glaube man könnte über das Thema Abendfüllen diskutieren
00:45:04: mit Sicherheit.
00:45:05: Das möchte ich den Leuten ersparen.
00:45:08: Und jetzt hat mich sehr gefreut, aber ich behaupte Mikroplastik wird unser Durchbruch sein.
00:45:18: Also das wird das Recycling-Thema ein bisschen ablösen und Recycling ist für mich verbrannt worden durch diese Flaschen im Garn.
00:45:27: Das ist kein Recyling von mir, aber das Mikro Plastik ablösen.
00:45:35: Wir werden selbstverständlich mit der polymerisierten Recyclingstoffe näher herstellen, aber das Thema wird Mikroplastik sein und da würde ich jetzt heute am siebenundzwanzigsten August sechsundzwantig eine Wette
00:45:48: abschließen.".
00:45:49: Okay ja ich kann es mir auch gut vorstellen.
00:45:53: Gut Manuel!
00:45:55: Dann sind wir am Ende.
00:45:56: Ich bedanke mich ganz herzlich dass du dabei warst so viel Input gegeben hast.
00:46:02: Ich hoffe es hat dir Spaß gemacht.
00:46:04: Wir werden auf jeden Fall die Werbetrömer rühren und die Daumen drücken für euren nächsten Fundingrunden.
00:46:10: Auf jeden Fall!
00:46:11: Und wir bleiben ja sowieso im Austausch, dann werde ich hier hören wie das bei euch so weiterläuft.
00:46:18: Super, danke dir vielmals!
00:46:19: Alles klar Mangel!
00:46:20: Bis dann erstmal!
00:46:21: Tschüss!
00:46:24: Das war's für heute mit einer neuen Episode von ZER Fashion Talk.
00:46:28: Ich hoffe du konntest etwas neues mitnehmen und bist inspiriert deinen eigenen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten.
00:46:35: Das war eine spannende Reise in die Welt neuer Material und echter Kreislaufwirtschaft.
00:46:39: Manuel hat uns spannende Einblicke gegeben, wie Textilien von Grund auf neu gedacht und für eine echte Kreislaufwirtschaft entwickelt werden können!
00:46:47: Auch dein Feedback ist mir sehr wichtig und ich freue mich wenn du deine Gedanken in den Kommentaren teilst oder im Podcast bewährt bist – das hilft mir dabei dem Podcast weiter zu verbessern und mehr Menschen zu erreichen.
00:46:59: Alle wichtigen Infos findest Du wie immer einen Schonungs.
00:47:02: Wenn dir diese Folge gefallen hat, teilen den Podcast in deinen sozialen Netzwerken.
00:47:06: Gemeinsam können wir noch mehr Menschen für die Themen per Fashion und Nachhaltigkeit begeistern!
00:47:11: Danke dass du dabei warst, bleibt dran und bis zur nächsten Folge.