Fair Fashion Talk

Fair Fashion Talk

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00:00:00: Du musst versuchen, die Leute abzuholen.

00:00:02: Und da haben wir halt auch eine veränderte Realität.

00:00:05: Heute ist es für viele Menschen kaum noch möglich ausschließlich Produkte einer hohen Nachhaltigkeitsstufe zu kaufen oder zu konsumieren und du musst den Menschen entsprechende Angebote machen damit der Kunde dann selbst entscheiden kann wie er seine Prioritäten zwischen Mode Geldbeutel und Nachhaltigkeit setzen kann.

00:00:28: Dann soll herausgearbeitet werden bei unseren Produkten, bei jedem Produkt einzeln auf der Schwerpunkte.

00:00:35: Auf recyceltem Materialien nicht oder auf biozertifizierten Materialien und unter den Arbeitsbedingungen oder in sozialen Bedingungen so dass der Kunde eine Auswahl bekommt und aber auch weiß wo er seinen Produkt sich anschaut einordnen

00:00:52: kann.

00:01:04: Herzlich willkommen beim Fair Fashion Talk dem Podcast der sich nicht nur mit nachhaltiger Mode Und der Zukunft der Mode ist rieberschäftig, sondern auf spannende Themen rund um andere nachhaltige Produkte und Innovation beleuchtet die unsere Welt ein Stück besser machen.

00:01:18: Ich bin Sabine Pausen dein Host und seit zwanzig-einundzwanzig lade ich dich ein mit mir auf eine Reise zu mehr Bewusstsein und Verantwortung zu gehen!

00:01:26: In diesem Podcast sprechen wir unter anderem über die Herausforderungen Entwicklung und Chancen der Modebranche.

00:01:32: Stellen inspirierende Projekte vor und zeigen wie wir durch bewusste Kaufentscheidung einen Unterschied machen können Ganz gleich, ob du gerade erstens das Thema einsteigst oder schon ein echter Profi bist.

00:01:42: Hier gibt es interessante Einblicke und neue Perspektiven.

00:01:46: Freu dich auf intensive Gespräche mit Expertinnen und faszinierenden Geschichten!

00:01:50: Und lass uns gemeinsam einen Blick auf die Mode von morgen werfen – fair, nachhaltiger und verantwortungsbewusster.

00:01:58: Mein Ziel ist es dich zu inspirieren, zu motivieren und dir wertvolle Impulse zu geben.

00:02:04: Was passiert, wenn eine Marke die ihrer Zeit eigentlich schon immer voraus war plötzlich merkt?

00:02:08: Die Welt hat sich verändert.

00:02:10: Die Geschichte von Athletic beginnt Ende der neunziger Jahre in Pakistan mit dem Anspruch Produkte unter fairen Bedingungen herzustellen.

00:02:17: Aus der Produktion fair gehandelter Fußballe entstand schließlich die Idee für einen der ersten nachhaltigen Sneaker.

00:02:24: Athletik war damit früh ein Pionier und setzte auf faire Arbeitsbedingung nachhaltige Materialien um einen anderen Umgang mit Produktionen.

00:02:32: Doch seitdem hat sich viel verändert

00:02:34: in der Modebranche,

00:02:35: dem Handel und bei den Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten.

00:02:39: Nachhaltigkeit muss heute nicht nur glaubwürdig sein sondern zunehmend auch transparent und nachweisbar.

00:02:45: Zwarzig-sechsenzwanzig steht Athletik deshalb vor einer neuen Herausforderung.

00:02:49: Es geht nicht um ein Neustart wie im Gespräch betonen wird sondern um Transformation.

00:02:54: Die Marke soll sich weiterentwickeln neue Zielgruppe erreichen und wirtschaftlich zukunftsfähig werden ohne ihre Kernwerte aufzugeben.

00:03:02: Und genau darüber spreche ich heute mit Marc Solterbeck, der Athletics' Twenty-Eilf übernommen hat und Nikolas Himmel, der gemeinsam mit weiteren Mitstreitern die Zukunft der Marke gestalten möchte.

00:03:13: Es geht um Generationswechsel und Transformationen – um Führerlieferketten, Siegel und Transparenz – aber auch im Kreislaufwirtschaftsrecycling, Reparatur und die Frage wie nachhaltige Produkte attraktiv langlebig und bezahlbar bleiben können.

00:03:27: Marc hat dabei ein klares Lieblingswort wenn es in die Zukunft von Athletik geht!

00:03:31: Konsequente Ethik Denn Athletik soll nicht einfach nachhaltig sein.

00:03:36: Die Marke wird zeigen, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg hand in Hand gehen können – und damit vielleicht wieder zum Vorbild für andere werden!

00:03:45: Doch wie konsequent kann Nachhaltigkeit tatsächlich sein wenn ein Sneaker aus zahlreichen Komponenten besteht?

00:03:51: Wenn Recycling technisch möglich aber wirtschaftlich kaum darstellbar ist Und wenn gleichzeitig neue Regularien, Zertifizierungen und Transparenzanforderungen zukommen?

00:04:00: Darüber sprechen wir heute und über die vielleicht entscheidende Frage, wie wird aus einer guten Idee eine zukunftsfähige Marke?

00:04:08: Und wie konsequent kann Ethik dabei tatsächlich sein.

00:04:12: Viel Spaß damit!

00:04:14: Hallo Marc, hallo Nikolas, herzlich willkommen zu meinem Podcast für Fashion Talk.

00:04:18: Schön dass ihr da seid.

00:04:20: Hallo Sabine, schön dass wir da sein dürfen.

00:04:25: Vielen Dank

00:04:26: Sehr sehr gerne und wir fangen einfach wieder damit an, dass ihr euch erst einmal vorstellt wer hier seid und woher kommt.

00:04:32: Und was ihr so macht?

00:04:33: Ja ich fange einfach mal an.

00:04:35: Ich bin der mark.

00:04:36: ich habe athletic two thousand elf übernommen die Produktionsketten ausgeweitet Mark zu einer marke ein wenig gemacht.

00:04:52: Ich lebe jetzt Nürburgring seit vor zwanzig Jahren mit meiner Frau liet und wir haben eine zwölfjährige, hunderthüftliche Tochter.

00:05:06: Und ich bin jetzt dabei den Generationsübergang von Athletic mitzubereiten.

00:05:14: Mein Name ist Nikolas Himmel Kommen wir hier aus einer ganz anderen Branche, und zwar aus der Investmentbranche mit Immobilien groß geworden.

00:05:25: Und bin deswegen auch ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind gekommen hier mit Athletics im Rahmen meiner wunderbaren Freundschaftsgruppe.

00:05:33: Da sind nämlich noch zwei weitere, die hinter der Marke jetzt mittlerweile stecken, die heute leider nicht dabei sein können aber wir als schöne Truppe eingespielt.

00:05:44: Wir haben jetzt vor, die Marke zu nehmen und sage ich mal zeitgemäß in neue Bahnen, neue Formen zu gießen ohne die alten Werte zu verlieren.

00:05:53: Und da habe ich meine Fingerchen mit im

00:05:55: Spiel.".

00:05:57: Das wird auf jeden Fall ein spannendes Projekt.

00:05:59: Genau, Mark, du hast gesagt, zwei Elf hattest du Athletik übernommen?

00:06:02: Kurz noch für die Zuhörerin falls jemand nicht Athletic kennen sollte – was ich hoffentlich nicht denke!

00:06:08: Es ist eine vegane Sneaker-Marke genau.

00:06:11: Und vielleicht könnt ihr aber trotzdem etwas noch zu der Gründungsphase erzählen, wie das kam.

00:06:19: Warum?

00:06:21: Nachhaltiger Schuh und nachhaltiger Sneaker.

00:06:24: Ich weiß gar nicht so ein Sneaker aus wie vielen Teilen besteht ja.

00:06:27: Und den dann komplett nachhaltig zu machen

00:06:30: ist

00:06:30: schon mal was anderes als wenn man nur einen Biobaum wollt.

00:06:33: T-Shirt sich überlegt zu produzieren.

00:06:37: Das eigentlich meine Lieblingsgeschichte.

00:06:40: Also Athletics Ursprung... liegt eigentlich in der Fußballweltmeisterschaft Ende der neunziger Jahre in Frankreich.

00:06:49: Und damals gab es einen Skandal, medien-Skandal das man herausfand dass die Turnierbälle mit denen die Weltmeistersschaft gespielt wurden von Kindern genäht worden wird.

00:07:02: und das war damals der Auslöser von einem Dr.

00:07:08: Martin Kuns und James Lloyd nach Pakistan zu fliegen und versuchen die Produzenten oder einige Produzente dazu zu bewegen, unter Fertig-Bedingungen.

00:07:21: Oder erst mal unter fairen Bedingung Fußballer herzustellen und sich dazu zu verpflichten.

00:07:27: Und das ist dann auch gelungen.

00:07:30: es gab dann zwei Produzentin die darauf eingegangen sind und dass auch wirklich gelebt haben nach faire Bedingungen in ihrem Betrieb, nach fair Trade Standards einzurichten.

00:07:44: Und als sie dann die ersten Fußballer gemacht haben, die zu dem Zeitpunkt vorwiegend aus Baumwollgeweben und Naturkortschock bestanden, kamen auch einer der Produzenten auf die Idee und fragte können wir nicht noch was anderes machen?

00:08:03: Aus diesen Materialien und da bot sich das an so einen Chuck nachzubauen, der eben aus Baumwolle und Naturkautschok bestand.

00:08:18: Und so war dann die Idee geboren in den ersten nachhaltigen Snickers zu produzieren.

00:08:24: Das hat natürlich einige Zeit gedauert bis man das alles so hinbekommen hat aber da liegt er eigentlich hoher Sprung.

00:08:33: Traurige Geschichte natürlich für den Anfang, aber trotzdem eine spannende Geschichte und wie sie sich dann halt wirklich auch so entwickelt.

00:08:39: Also auch so weiterentwickelt.

00:08:40: sowas finde ich auch immer toll.

00:08:42: dass man nicht nur sich dem Moment jetzt anguckt sondern einfach schaut okay was kann man noch drum herum machen?

00:08:49: Finde ich gut.

00:08:51: Und Nikolas Wie würdest du denn... Du bist ja jetzt noch so neu da drin in der Branche.

00:08:56: Wie würdest du den Athletics mit drei Worten beschreiben?

00:08:59: Was hast du bis jetzt von Athletics Mitbekommen?

00:09:03: Also es ist eigentlich eine sehr gute Frage und wenn man sich das mal anguckt, dass er eigentlich jeder irgendwie seine drei Worte hinter der Marke schreiben kann.

00:09:12: Würden wir ganz klar sagen, dass es Anstand, Konsequenz und Zukunft ist?

00:09:18: Einfach so hört sich das natürlich sehr plakativ an und gibt da nicht viel.

00:09:22: aber ja Anstand Wir wollen, dass niemand in unserer Lieferkette dafür bezahlt, dass wir ein bezahlbaren Schuh für den Kunden haben.

00:09:33: Eigentlich sagen wir intern immer fashion, die nicht auf Kosten anderer geht anbieten.

00:09:38: und Konsequenz weil wir einfach seit diesem Anfängen der Marke an diesen Grundwerten festhalten wollen.

00:09:46: Und zwar sagen Wir wollen desire first und purpose second zu haben.

00:09:52: das heißt aber nicht dass wir dem Purpose komplett verlieren sollen.

00:09:56: und Zukunft weil wir das ganze einfach auch durch diesen durch diesen Leitfaden mit unseren Wärten einfach auch zukunftsfähig machen.

00:10:05: Das heißt, wir müssen nicht unbedingt ein Schuh für drei Euro herstellen und dann dafür andere bezahlen lassen nur dass wir zukunftspfähig sind sondern wir können auch bewusst sagen wir verzichten lieber auf bisschen prozent in der Marge und dafür soll uns allen in die Wertschöpfungskette gut gehen.

00:10:21: Und das ist eigentlich das einzige Modell was wir in die Zukunft tragen können und wollen.

00:10:26: Das hört sich aus sehr gut an.

00:10:28: Genau, ihr sagt es schon jetzt.

00:10:29: Zwanzig, sechsundzwanzig gibt es einen Neustart für Athletik?

00:10:34: Neustarte ist an sich falsch!

00:10:36: Okay, also... Es ist

00:10:37: mehr eine kleine Transformation.

00:10:39: Okay, Transformation, alles klar ja okay aber warum genau?

00:10:43: Warum meint Ihr Braut-Aslätik jetzt ne Anpassung?

00:10:47: Weil Athletic ist ja schon auf wirklich so ein bisschen so'n Vor.. nicht ein bisschen.

00:10:52: er isst nen Vorreiter Sneaker im nachhaltigen Schuhbereich tatsächlich

00:10:57: Ich will sogar sagen, Entschuldigung, dass ich dir da ins Wort falle.

00:11:02: Eigentlich sind wir die Pionniere.

00:11:04: Wir waren erst nicht so lustig in Urwald gefahren und haben angefangen aus natürlichen Storben und Schuhe zu bauen und damit auch einen ganzen Trend losgetreten und was im Sinne des Wortes ist.

00:11:19: Also der Vorreiter von ALM.

00:11:22: Aber wieso braucht Athletic jetzt eine Transformation?

00:11:30: Also ich würde damit mal einladen, aber Niki kann das gleich gerne nochmal mehr beschreiben.

00:11:35: Nur also es ist ja viel passiert seit Zwei Tausend Elf wo ich das übernommen habe und wir haben wir unterliegen einen gewissen Strukturwandel im Handel den wir auch alle mitbekommen.

00:11:52: kleinen Einzelhändler gibt es nicht mehr so viele Beziehungsweise.

00:11:56: wir haben fast siebzig Prozent aller Einzelhändler, das waren ja kleine nachhaltige Butikens seit Corona praktisch verloren.

00:12:08: Wir haben auch eine Verschiebung der gesellschaftlichen Prioritäten.

00:12:12: also das Thema Nachhaltigkeit ist in der Wahrnehmung vieler Verbraucher von Priorität eins weiter nach hinten berutscht, sei man ehrlich ist.

00:12:22: Also ich sag mal, vor Corona war eine Greta Thunberg täglich präsent.

00:12:28: Heute findet sie gar nicht mehr statt.

00:12:31: und dann dürfen wir auch nicht vergessen dass wir in der Gesellschaft auch inzwischen einen Kaufkraftverlust haben das unser gesellschaftlicher Wohlstand absenkt und dafür die Menschen weniger Geld für den Konsum zur Verfügung haben Güter, wie die nachhaltigen Gütern nun mal so sind.

00:12:54: Und last but not least darf man nicht vergessen dass wir heute einer unheimlichen Marktmachtau online Giganten unterliegen.

00:13:03: ich kann einmal aus dem Nähkästchen plaudern wenn wir noch in einem Post abgesetzt haben auf Facebook oder Instagram einen Gewinnspiel dann hat uns das irgendwie Keine Ahnung.

00:13:19: Zwanzigfünfzehn Euro gekostet und wir hatten Fünfzigtausend Klicks auf.

00:13:24: das sieht heute ganz anders aus, oder musst du fünfzehntausende Euro bezahlen um zwanzig klick zu bekommen?

00:13:31: Das ist ein bisschen Überspannung tatsächlich.

00:13:34: aber in der Tendenz stimmt es.

00:13:36: und die Die online Giganten die schaffen im Prinzip die Deckungsbeiträge ab.

00:13:43: dass heißt also Du musst wie ein Wegezoll mal bezahlen, wenn du online stattfinden willst.

00:13:52: Das geht dann entweder von der Marge ab oder du musst den Preis eröre.

00:13:57: Und das alles sind Umstände die eine neue Ausrichtung bedingen.

00:14:01: also es wird sicher sein ist verständlich an man kann das aber man kann mit der vorhandenen Struktur wird man da nicht gegen ankommen muss andere wege finden die wir besprochen haben glaube ich ganz gut ansitzen sehen werden.

00:14:16: Aber es ist ja auch gut, ich finde das ja auch immer wichtig dass man sich selber oder das Unternehmen oder die Marke immer mal wieder reflektiert und halt auch schaut okay passen wir jetzt noch so da rein?

00:14:25: haben wir noch die Zielgruppe die wir erreichen wollen?

00:14:28: oder was haben wir jetzt überhaupt für eine Zielgruppen?

00:14:29: Man muss sich ja immer wieder ein bisschen neu erfinden glaube ich um halt einfach wirklich auch am Leben zu bleiben und nicht unterzugehen in den ganzen Wahnsinn, den wir um uns herum geschieht.

00:14:45: Gerade auch so weil du auch eben mit Onlinehändler sagtest, mit der Verpackungsverordnung halt jetzt auch wenn du in andere EU-Länder halt verschiffen willst oder dann mit der EMCO das filme bei Nikola sofort an als ihr als zu die drei Begriffe sagt ist dachte ich sie sind schon so richtig EMCO konform weil nicht fair und nachhaltig und so gesagt hat es Da muss man überall daran denken.

00:15:09: Und das ist, darf ich schon ganz schön anstrengend wirklich?

00:15:14: Na ja gut Veränderungen sind immer anstrenden.

00:15:16: Man muss sich anpassen und bemühen und mitspielen.

00:15:21: Das machen wir.

00:15:22: Wir kommen jetzt in eine neue Generation.

00:15:26: Die jungen Menschen haben noch andere Perspektiven, haben eine andere Ausbildung und dementsprechend wird sich dann auch eine Marke oder ein Unternehmen gesund verändern.

00:15:39: Gemeinschaft und mit ein bisschen Weitsicht plant.

00:15:48: Nikolaas, vielleicht kannst du da so ein bisschen was zu erzählen?

00:15:52: Also natürlich nicht so tiefer Einblick aber so ein Bisschen.

00:15:55: Man Abriss geben, was ihr planst zu verändern andere Zielgruppe, andere vielleicht Zertifizierung Materialien

00:16:05: Du hast es ja die Richtlinien angesprochen, also mit dem Einstieg in die Marke beziehungsweise.

00:16:12: Wir mussten ja nicht transformieren sondern wir durften transformieren.

00:16:16: das ist natürlich auch noch wichtig zu erwähnen.

00:16:18: Es hätte ja weiter so vor sich her dümpeln können.

00:16:22: aber ich habe es vorhin schon angesprochen der Mix der dahinter steht kommt aus ganz vielen Bereichen.

00:16:28: Also wir haben von der klassischen Banklehre bis hin zum betriebswirtschaftlichen Studium und der Immobilienbranche mit mir.

00:16:36: Und dann noch einen Sportler- und Social Media Kopf haben wir wirklich ein sehr, sehr breites Netzwerk abgedeckt.

00:16:44: An dem Projekt selber arbeiten jetzt Leute in einer Altersgruppe von Anfang zwanzig bis Anfang sechzig.

00:16:53: Das heißt, wir haben sehr viele Einflüsse.

00:16:56: Wir gucken da auch sehr vielen Blickpunkten drauf.

00:17:00: Auf unsere Ideen haben wir gerade durch die für uns vortehafte kleine Größe die Möglichkeit, uns sehr eng über Ideen auszutauschen und einiges auszuprobieren.

00:17:11: Das heißt, wir versuchen jetzt mehrere Zielgruppen anzusprechen und fokussieren uns nicht nur auf den klassischen Kunden von nachhaltigen Schuhen sondern auch ich habe vorhin gesagt Desire First.

00:17:24: Wir wollen einen

00:17:26: Schuh haben

00:17:27: bzw.

00:17:28: seine Marke haben, nach der sich die Leute auch irgendwo die Finger lecken und die das gerne zu jeglichen Anlässen tragen ein Schuh, den man im Büro anziehen kann, ein Schuhe, den wir in der Freizeit anziehen können, einen Schuhen, dem man im Fitnessstudio anziehen oder zum ersten Date.

00:17:42: Das ist was wir jetzt quasi hinbiegen wollen.

00:17:47: Das Fundament ist wunderbar da.

00:17:49: Marc hatte hervorragende Arbeit geleistet und einem wirklich sehr bequemen Schuh gemacht.

00:17:56: Übrigens auch dann der Ausschlaggebende Punkt war, weswegen wir alle an dem Projekt arbeiten wollten.

00:18:01: Weil wir reingeschlupft sind und gesagt haben, wow!

00:18:03: Aber das ist der Weg, den wir gerade ein bisschen gehen.

00:18:07: Das heißt, wir werden jetzt aktiver in Social Media.

00:18:10: Wir wollen mehr mit den Kunden am Ende auch arbeiten... ...und die Kundinnen dann auch ein bisschen miteinbinden in die Geschichten.. ..und versuchen dann auch etwas näher zu sein.

00:18:21: Also nicht mal dieses Stumfe hier ist ein Schuh.

00:18:24: gucken euch an und kauft ihn jetzt sondern.... Das ist ein Schuh, fühl euch wohl.

00:18:28: Der ist saubekleben und die braucht keine Kopfschmerzen haben dass da irgendjemand im Sweatshop drunter leidet.

00:18:34: das ist das was wir jetzt rausbringen wollen beziehungsweise was wir vermitteln wollen.

00:18:38: einfach diese Vermittlungsarbeit.

00:18:40: ist das etwas für übernehmen und bisschen auch noch die Produktpalette ausweiten das heißt nicht noch einen Dutzend paar neue Schuhe sondern auch sagen du hast ein schuh der eine spezielle Farbe hat wie besser wenn nur noch gutes Hoodie oder eine schöne Hose, was dazu hast.

00:18:58: Also wir sind ein bisschen dabei das umzukrempeln und da die Ideen einfach zu verwirklichen, die wir haben.

00:19:05: Ich würde vielleicht auch noch ergänzend hinzufügen wollen dass man die Ziergruppen aus meiner Sicht nicht am Reichsbrett entwerfen kann wenn man nicht ein Megakonzern ist sondern Du musst versuchen, die Leute abzuholen und da haben wir halt auch eine veränderte Realität.

00:19:27: Heute ist es für viele Menschen kaum noch möglich ausschließlich Produkte einer hohen Nachhaltigkeitsstufe zu kaufen oder zu konsumieren Und du musst den Menschen entsprechende Angebote machen.

00:19:42: das ist so der geistige Ansatz und damit der Kunde dann selbst entscheiden kann wie er seine Prioritäten zwischen Mode, Geldbeutel und Nachhaltigkeit setzen kann.

00:19:55: Das ist sehr individuell von der einzelnen Situation abhängig.

00:20:01: Und

00:20:01: dann soll herausgearbeitet werden bei unseren Produkten oder wir haben es ja schon herausgearbeiten.

00:20:09: Bei jedem Produkt einzeln ob der Schwerpunkt auf recycelten Materialien nicht oder biozertifizierten Materialien oder auf den Arbeitsbedingungen oder in sozialen Bedingungen, so dass der Kunde eine Auswahl bekommt und aber auch weiß woher sein Produkt sich anschaut.

00:20:30: Wichtig dabei ist die volle Transparenz oder die größtmögliche Transparens.

00:20:40: Da haben wir schon alle Weichen gestellt bzw.

00:20:42: in der Vergangenheit.

00:20:44: Wir haben den Track record unserer meisten Produktions- oder besten Bestandteile erstellt und können den im Prinzip auch selbst tracken und darstellen.

00:20:59: Das stelle ich mir aber trotzdem recht kompliziert vor, Marc.

00:21:02: Also wenn ich so einen Textil... Ich bekomme ja noch mal so eine Textilbubble.

00:21:06: Ja!

00:21:07: Das ist schon schwierig da die Lieferkette herauszuführen.

00:21:13: Keine Ahnung, wie viele Teile.

00:21:15: So ein Sneaker hat dreißig...

00:21:16: Rechne mal mit sechszig!

00:21:18: Achso okay, gut war ich ja mit zwei.

00:21:20: Fast dran.

00:21:25: Da hast du dann noch viel mehr Zudieferer.

00:21:28: also da stelle ich mir schon sehr herausfordernd vor das alles unter Kontrolle.

00:21:32: Also da muss man hier auch wirklich ein tolles sagt man ja auch immer eine tolle Partnerschaft zu sein, die Verrannten halt haben.

00:21:39: Damit man da auch wirklich konstant mit denen zusammen arbeitet und die ihm auch wirklich die ganzen Informationen um Daten geben.

00:21:46: Was habt ihr da denn so für Erfahrungen gemacht?

00:21:48: Mit eurer Lieferkette?

00:21:51: Möchtest du antworten, Niki oder soll ich?

00:21:55: Bitte rede über die Vergangenheit!

00:21:57: Ja okay, mache ich... Also das ist ein großes Feld aber Wichtig ist die Präsenz vor Ort.

00:22:07: Und man muss in einem Präsens vor Ort und auch Partner, die vor Ort sind.

00:22:16: Man kann nicht jede kleinste Öse, jede Phase dokumentieren das wird nichts und da muss man sich auch ehrlich machen.

00:22:24: Man muss auch schwarze Flecken akzeptieren.

00:22:28: aber was man machen kann is die Hauptkomponenten ich sage jetzt mal vom Volumanteil, die kann man kontrollieren und auch die Hauptkomponenten vom Arbeitsanteil.

00:22:43: Und wenn man sich darauf konzentriert dann hat man schonmal neunzehnt Prozent des, ich sag mal so eines Sneakers abgedeckt und dann reduzieren sich die sechzig Bestandteile oder Einzenteilen nachher auf zehn und dann hast du eine Chance das zu tracken.

00:22:58: und die letzten zehn Prozent wo die wo das Ärzt der Öse gefördert wird, geht nicht.

00:23:07: Also können wir Märchengeschichten erzählen?

00:23:10: Die kriegt man vielleicht auch verkauft aber in der Praxis nicht umsetzbar.

00:23:15: und dann hat man heute noch die Schwierigkeit der ganzen Auflagen.

00:23:19: also ich kann mich erinnern, wenn wir im Jahr... ...二zig fünfzehn eine Baumwohlkooperative in Pakistan gekündet haben.

00:23:29: Das war schon bürokratischer Akt mit Fairtrade.

00:23:34: Wenn du es heute machen willst, keine Scheiß!

00:23:36: Dann brauchst du Bürohochaus mit zwanzig Leuten die Zimmer um die Welt fliegen bevor dann zehn Baumwollner ja irgendwo zerrifiziert sind.

00:23:48: Aber und jetzt kommst solche Anforderungen werden heute zur Auflage also zur gesetzlichen Auflage.

00:23:57: Das ist zwar schön für die großen Konzerne, die das abbilden können.

00:24:02: Aber für kleinere Unternehmen unmöglich.

00:24:05: und da es so halt nur der Lösungsansatz ist selbst die Präsenz vor Ort mit schon bereits existierenden Lieferketten und Lieferanten, du hattest es genannt.

00:24:16: Deins Fashioner ist einer der Vorreiter, mit denen wir seit... ...Zwei-Tausendsechzehn zusammenarbeiten auch Arbeit geteilt haben.

00:24:28: Aber Brands Fashion hat halt den Vorteil, dass sie halt auch noch große Kunden mit großen Volumen beliefern.

00:24:37: Wo dann sozusagen ein Großteil der Kosten für die Mitarbeiter gedeckt ist, die das dann abgeben können.

00:24:44: und ja in dem Sinne kennen wir dann auch die Lieferanten und die Produkte und die Vorprodukte und so gut wie Sie kennen werden wir sie auch abbilden und die Nachhaltigkeitsaspekte aufführen, dass der Kunde dann sieht muss uns dann vertrauen.

00:25:05: Der List ist bleiben das eine andere Chance hast du nicht.

00:25:09: aber das er denn sieht okay ich entscheide mich hier für ein Produkt das vielleicht wo die nachhaltigkeit nicht aus Natur produzierten Rohstoffen besteht aber das recycelt war es weil Ich nachvollziehen kann, wo die Materialien herkommen.

00:25:27: Wo kommt der Stoff her?

00:25:32: Und das ist unsere Aufgabe für die Zukunft, dass selbst abzubilden.

00:25:36: Über die Siege schaffst du es nicht mehr, wenn du mich großkonfernt bist.

00:25:42: Ja ja, das wird auch schon wirklich komplex.

00:25:45: und genau ihr hattet hier auch, weil du auch vorhin schon Fairtrade erwähnt hattest.

00:25:48: Ihr hattete auch so den ersten Fairtrades zertifizierten Sneaker.

00:25:54: Wollt ihr an der Vertrade-Zertifizierung noch weiter festhalten?

00:25:57: Oder sagt ihr auch, das wird... Also weil Vertrade finde ich ja auch mal recht komplex und aufwendig wirklich in der Bearbeitung.

00:26:06: Wird wie gesagt auch nicht immer einfacher.

00:26:09: aber vielleicht habt ihr da ja schon super viele Erfahrungen gesammelt dass ihr sagt, oft ersetzen wir weiter.

00:26:16: Auf jeden Fall haben wir eine Heritage mit unserem US Sneaker der sozusagen sei es mal der Bentley oder Rolls-Rolls und der nachhaltigen Snickern ist, den versuchen wir so lange es geht von A. Der Nachfrage B vom bürokratischen Aufwand weiter hin oder in Siegeln laufen zu lassen.

00:26:41: aber wir wissen nicht was uns als nächstes blüht.

00:26:44: ich sage das mal sowieso hat es schon lange gesprochen MCo ist schwierig umzusetzen.

00:26:52: Dann hast du eine neue Verpackungsordnung und du musst ja auch immer deinen Produzenten davon zu überzeugen, mitzuzählen.

00:27:00: Welche Auflagen es in Zukunft gibt?

00:27:03: Neue Auflagen wissen wir nicht... Ja!

00:27:07: Und dann schön wäre es.

00:27:11: aber versprechen kann man's nicht.

00:27:14: Aber was wir versprechen können ist definitiv das was wir transparent darstellen können, auch transparent zeigen Und nicht dann hinter dem verschlossenen Kämmerlein irgendwo ein Schuh oder einen T-Shirt Zusammenschuss zu lassen, sondern einfach das mit irgendwelchen Siegeln bedrucken und sonst was.

00:27:30: Das heißt wir hatten jetzt vor kurzem erst mit BrandsFashion auch eine Meeting gehabt wo wir auch darüber gesprochen haben wie wir das zukünftig gerade unter den neuen Richtlinien gestalten können und haben über etwas sowieso schon von Anfang an da war ein Handbook gesprochen unter welchen Bedingungen die Produzenten zusammenarbeiten können.

00:27:49: Das heißt, wir müssen natürlich auch wirtschaftlich agieren.

00:27:52: Wir gucken rechts und links ob wir gewisse Produktionsstecken noch hinzunehmen können oder tauschen können oder dass wir halt die Qualitäten da einfach ein bisschen anpassen können und damit dann immer zum Grunde liegen was wir von den Erwartungen.

00:28:05: also.

00:28:07: wir haben eine Null Toleranz für wie ursprünglich auch mit dem Fußball das Beispiel erwähnt wurde.

00:28:14: Da ist Vertrauen gut, Kontrolle besser.

00:28:17: Und die Guidelines sind auf jeden Fall die Spielregeln nach denen wir spielen wollen.

00:28:21: Die werden mir auch über kurz oder lang den Kunden mehr oder weniger offenlegen was wir uns da für Richtlinien ausgedacht haben und wollen das auch pro Schuh dann aufschlüsseln.

00:28:33: Das heißt diese MQ-Geschichte und auch die ganzen anderen Richtlinie die da gerade auf dem Weg sind und diskutiert werden können wir eigentlich nur durch Transparenz verinnerlichen beziehungsweise umsetzen.

00:28:44: Wir wollen dann am Ende auch so weit gehen, dass der Kunde und die Konsumenten am Ende hergehen können und jeden Schul sehen wie viel Prozent wir tatsächlich dann auch nachhaltig oder bzw mit einem Siegel produzieren lassen.

00:28:59: das heißt wenn wir als Beispiel bei einem Schuh kaum Baumwoll Anteil hat, aber wir haben die Schnülsenkel.

00:29:06: Da würden wir auf der Website beim Kauf darstellen, die Schnulsenkel sind aus einem Fairtrade-Baumwoll Betrieb oder die Sohle so und so viel Prozent aus Naturkouch, wo wir natürlich auch auf die Siegel beziehungsweise in die Herkunft achten.

00:29:22: Also wir achten eher auf die Herkung als auf die Sigel.

00:29:24: sagen wir so rum?

00:29:25: Ja, Siege sind ja auch immer ein Kostenfaktor das weiß ich ja auch... muss man ja auch erst mal viel leisten können.

00:29:32: und Transparenz finde ich ist halt auch immer ein wichtiger Punkt.

00:29:35: Auch Marc sagte vorhin so verwegen wir gut, wo dann vielleicht das Material von der Öse herkommt?

00:29:41: Das könnt ihr da nicht unbedingt sagen aber auch das kann man dann ja auch kommunizieren.

00:29:45: also man sagt so okay wir haben eine Öse sondern aber können leider nicht die Info geben, aber können auf jeden Fall euch sagen dass es schadstofffrei ist weil wir es selber getestet haben oder so.

00:29:57: Also ich glaube mit der MQ kommt nämlich auch, also habe ich immer ein bisschen das Gefühl noch mehr dieses Storytelling einfach in den Vordergrund dass man mehr noch sein Produkt erklärt darüber erzählt wo es halt herkommt was für eine Reise ist hatte wer involviert ist.

00:30:12: und ich wünsche mir auch dass die die Käufer-Käuferinnen dafür Zeit haben sich das anzuhören und durchzulesen oder da für ein Verständnis zu bekommen um einfach nicht den Kopf schütteln, ich habe das gesehen bei euch.

00:30:28: Die Zuhörerinnen

00:30:29: jetzt nicht!

00:30:30: Aber ich gehe nicht

00:30:32: auf.

00:30:33: Naja also im Prinzip ist es ja so du kannst ja von nicht jedem Konsumenten verlangen dass er sich das alles durchlesen.

00:30:43: aber wie das immer so schön ist gibt ja ein paar Leute die sich dann durch lesen und die dann diese Nachricht verbreiten oder?

00:30:53: Das will ich dann auch ein Narrativ, wenn man das anders vermittelt hat.

00:30:59: Also zu den Siegeln... Ich finde es ist ein Thema weil wir uns ja gerade in so einer ganzen Umbruchssituation befinden nicht nur für Athletik sondern auch gesellschaftlich.

00:31:08: also nur einmal zur Historie In der Gründungszeit als die überhaupt gestartet sind.

00:31:20: Da war Nachhaltigkeit in der ganzen Gesellschaft, dieses Wort war gar nicht bekannt und zu der Zeit war oder sagen wir mal so allerdings also das nur bekannt für ein paar Aktivisten oder kirchliche Gruppen.

00:31:38: aber sonst hatte die ganze Gesellschaft damit nichts zu tun und deswegen waren die Siegelt damals Elementar.

00:31:48: wichtig sind es ja heute auch noch, weil die das Thema Nachhaltigkeit überhaupt erst in die Öffentlichkeit getragen haben.

00:31:58: Die Entwicklung heute stellt diese Situation ganz anders dar.

00:32:03: Viele haben erkannt dass sie mit Zertifikatengeschäfte machen können und dass sie zertifikaten auch Geschäfte machten lassen.

00:32:11: Auf jeden Fall hat sich diese ganze Siegelgeschichte zu einer eigenen Industrie entwickelt dass beide oder alle Seiten komplett überansprucht.

00:32:22: Also sowohl den Konsumenten, für denen es schon schwierig ist sich zu orientieren was ist überhaupt gut und was ist nicht gut?

00:32:33: aber auch für die Produzenten weil sie gar nicht mehr wissen welchen Siegeln sollen sie folgen und welche Richtlinien um Gebühren müssen sie jetzt noch bezahlen.

00:32:42: und von daher ist die Siegelei sozusagen heute ein bisschen schwierig Und man muss da versuchen, als Marke und Unternehmen den richtigen Mittelweg zu finden.

00:32:54: Was mache ich selbst?

00:32:55: Was will ich selbst ab und was können wir über die Siegel noch abbilden und was macht das überhaupt Sinn?

00:33:02: Wenn ich mal sagen darf... Ich hatte mal eine Situation.

00:33:07: Das war allerdings ein Zertifizierungsunternehmen.

00:33:13: Kein Name in Asien.

00:33:16: Wir haben einen Audit beziehungsweise voraudet, weil wir eine Gruppe für Gods und Fairtrade zertifizieren lassen wollten.

00:33:27: Da war die Auflage, weil es hier jetzt auch Pakistan war.

00:33:30: Das war ein bisschen unangenehm für den Auditor Der wollte doch Tatsache He-Business Klausel dahin fliegen So Und dann Da waren noch ein paar andere Auflagen.

00:33:44: Man, ich saß da echt ganz ehrlich mit elf Kleinbauern auf mehr Banken in der Mitte auf Nürnberg im Multan.

00:33:53: Sie konnten sie selbst versorgen aber mir war er nicht.

00:33:57: Wie soll das funktionieren?

00:33:59: Das schockt mich so.

00:34:02: und ja, soweit kann es dann ausarten... Ich will auch da kein was unterstellen.

00:34:10: die Menschen, die dann dafür auch bezahlt werden dass sie sich mit diesen Themen bei diesem Organisation auseinandersetzen sind es sich glaube ich gar nicht so bewusst wie viele Möglichkeiten Sie den nehmen für die die Siegel eigentlich gedacht sind.

00:34:27: Das war jetzt das Wort zum Sonntag.

00:34:31: Aber wir sind noch nicht fertig!

00:34:34: Nein, aber ich gebe dir absolut Recht.

00:34:36: also mit den Siegeln und Zertifikaten.

00:34:38: Ich weiß auf der einen Seite brauchen wir sie halt für die Endverbraucher in damit sich einfacher zurechtfinden und du hast auch recht klar nicht jeder hat Zeit sich die ganzen Geschichten anzuhören.

00:34:49: Aber man weiß halt auch, dass da auch oft und gerne mal ein bisschen Schmu mitbetrieben wird, mit Zivil- und Zertifikaten.

00:34:57: aber gut muss man halt für sich selber den Weg finden was man davon nutzen möchte.

00:35:04: Ihr hattet vorhin schonmal kurz das Thema Recycling angesprochen.

00:35:09: Das ist ja auch einmal so eines meiner Lieblingshörungen Kreislaufwirtschaftsmodelle natürlich.

00:35:13: bei Sneakern denke ich auch sofort an Reparatur.

00:35:17: Habt ihr euch damit schon mal so auseinandergesetzt, was ihr anbieten könnt?

00:35:21: Reparaturmöglichkeiten oder Dienste.

00:35:24: Oder auch Leinen und Mieten irgendwie sowas in der Richtung?

00:35:28: Ja total!

00:35:30: Das ist eigentlich mein Steckenpferd.

00:35:32: Und wie wenige ich mit dem Ritz zu tun habe, das um mir werde ich mich damit noch beschäftigen.

00:35:40: Eigentlich ist es das Ziel... Unsere jetzige Generation von Sneakers mit den Modellen Jesse und Karl, die nicht aus Biobombwolle bestehen ist schon so aufgebaut dass wir sie eigentlich recyceln könnten.

00:35:59: Jetzt ist nur eine Frage wie definiert man Recycling?

00:36:03: Und du hast bei so einem Produkt mit so vielen verschiedenen Komponenten und chemischen Zusammensetzung Eigentlich wenig Chancen in der Chance, dass irgendwie wirtschaftlich abzubilden.

00:36:15: also kannst du nicht jedes panel auseinandernehmen lassen und sortieren lassen.

00:36:21: es besteht aber eine möglichkeit Die super funktionieren.

00:36:26: das ist desto den schuhe zurücknimmst.

00:36:30: Wir müssen gleich mal sprechen Rücknahmesystem Aber desto ihn sozusagen zerschretterst und dann in ein, ich mach's mal ganz einfach, Pyrolöse rufen würst.

00:36:44: So... Und dann wird er da verdampft!

00:36:46: Ich mache das jetzt nur so einfach und zerwehlt in seine Ur-Bestandteile wie Karafimöl zu siebzig Prozent etwas Kohlenstoff und etwas Gas.

00:36:58: Das Gas nutzt du dann für die Pyrolyse wieder.

00:37:05: So kann man dann wieder den Urstoff, das Paraffinöl mit das man an die Kunststoffindustrie geben kann.

00:37:17: Ich hatte auch zwei Fläschchen Paraffinenöl im Büro stehen bzw.

00:37:23: sie stehen jetzt nicht mehr im Bürow und riechen etwas.

00:37:26: aber wir haben schon gemacht dass funktioniert.

00:37:29: wichtig dabei ist es die richtigen Ausgangsmaterialien.

00:37:33: auswuchsen Ge dürfen chemisch nicht kontaminiert sein.

00:37:37: Naja lange geschichte das wird zu chemisch.

00:37:39: aber dass ist Das, ist mein persönliches ziel und stecken wird.

00:37:45: weiß jetzt wie das weitergelebt wird.

00:37:47: das muss ja auch alles logistisch umgesetzt werden.

00:37:50: Aber ich wäre sogar ich bin sogar sehr davon überzeugt dass es funktioniert wenn wir entsprechend volumina in dem mark bekäme Weil das teuerste dabei ist die Logistik für die Rücknahme.

00:38:06: Die Rückverwandlung in den Rohstoffe, da kriegst du sogar noch ein bisschen Geld raus weil das Rohstoff und der Rohstoffparaffin wird gut gehandelt wenn er sauber ist.

00:38:18: Ja das ist das Ziel was ich persönlich verfolge.

00:38:23: wie weit es weiter geliebt wird muss man dann sehen.

00:38:27: Zu dieser Schuhreparatur Wenn ich dir dazu etwas sagen soll Soll ich ehrlich sein?

00:38:38: Das auch, auf jeden Fall.

00:38:40: Okay das ist ein frommer Wunsch.

00:38:43: also haben wir auch gemacht hat auch ein bisschen funktioniert.

00:38:46: aber die Reparatur ist ein schöner und romantischer Gedanke.

00:38:49: aber man muss dabei ehrlich bleiben denn für den Massenmarkt ist es überhaupt keine Option.

00:38:56: weil also einen Schuhmacher oder ein Handwerk hat heute eine stundennot von neunzeig Euro.

00:39:02: so Was kannst du in einer Stunde, wenn du so ein Schuh an der Tür angeliefert bekommst als Schuhmacher?

00:39:09: Was kannst Du in einer stunde alle schaffen?

00:39:12: Du musst das Material besorgen.

00:39:14: Muss das machen oder nicht?

00:39:15: Also sagen wir mal, wenn er gute schafft, dann kostet eine Reparatur neunzig Euro.

00:39:21: Dann muss wieder zurückgeschickt werden irgendwo hin und muss nicht weiterreden, weil man weiß was das Produkt neu kostet.

00:39:32: Ja, das ist halt immer das Problem.

00:39:34: Also da diskutiert man ja auch glaube ich noch darüber dass es dann irgendwelche Sanktionen irgendwie gibt Unterstützung für die Kunden Kundinnen damit es wirklich möglich ist günstiger Reparaturen anzubieten.

00:39:49: Das ist ja bei Kleidungsstücken genauso ein Reißverschluss den auswechseln Da kauft man sich eher eine neue Hose und Wirklich quatsch.

00:39:58: Und eigentlich bei Recycling, bei Textilen ist ja auch immer noch das Problem, dass momentan noch die Recycleton-Garne teurer sind als neue Garne und somit das Endprodukt dann teurer ist.

00:40:09: Da fasst man sich auch an den Kopf jetzt haben wir die Möglichkeiten das zu machen aber können es nicht wirtschaftlich irgendwie umsetzen oder nutzen.

00:40:17: Aber da komm ich...

00:40:19: Ja, mach ruhig!

00:40:21: Na ja, man muss ehrlich sein.

00:40:23: Man muss die Romantik ausblenden.

00:40:25: also ich finde es klar ist für uns gelernt vielleicht über Generation das etwas reparieren günstiger ist als neu da stimmt heute nicht mehr aber bezahlen tut es im Prinzip die Unumwelt dass es günstig ist und wir müssen uns den neuen Gegebenheiten einfach stellen lassen.

00:40:49: Warum ist jetzt ein Neuprodukt günstiger als eine Reparatur irgendwie bezahlt dafür, dass es die Umwelt um das mal kurz zu fassen?

00:40:57: Wir können's aber nicht verhindern weil der Markt stärker ist und zwar der Weltmarkt.

00:41:05: Die Leute möchten gern konsumieren, sie möchten sich gerne belohnen Und die Wirtschaft versucht das zu bedienen.

00:41:13: so und das geht auf Kosten der Umwelt kriegt man das immer besser hin Und Sie können da nicht gegen andere reparieren, wir kann das aber als gegebenen Fakt sehen und müssen jetzt sehen was machen wir daraus.

00:41:26: Da hätte ich einen geistigen Ansatz.

00:41:29: oder der ist für mich auch sehr logisch.

00:41:31: wenn wir als noch Industrienation und kaufstärke Konsument in der westlichen Welt mit jedem Container aus China hier die Rohstoffe auf anderen Seiten der gefordert und gefördert werden.

00:41:52: Wenn wir die hier importieren, dann sind wir doch eigentlich mit einem kleiner Bottle gepudert, wenn wir die Dinger einfach nur wegschmeißen und verbrennen.

00:42:01: Wir kriegen da gleich jetzt ein Computer nicht wieder auseinander gebaut oder so im Schuh in seiner Anstelle.

00:42:06: aber wenn wir uns solche Lösungsansätze auch logistische Ansätze erarbeiten wie die Rückführung von Konsumprodukten Wie auch immer, oder wie in diesem Beispiel über Pyrolyse wieder zu den Grundbestandteilen.

00:42:25: Dann gewinnen wir auf Volkswirtschaftsrecht dazu, weil wir ja die Rohstoffe schon hier haben.

00:42:32: Das wäre so meine Sichtweise!

00:42:35: Wie kann man so blöd sein das alles kaputtzumachen?

00:42:38: Obwohl man es schon bezahlt hat.

00:42:41: Ja, verstehe deinen Ansatz durchaus und ich denke Nikolas hat doch bestimmt Beziehungs- in Richtung Geschäftsmodell, habt ihr euch dadurch auch bestimmt schon Gedanken gemacht?

00:42:51: Na definitiv haben wir uns Gedanken gemacht.

00:42:53: Also ich sag mal so diese Recyclingnummer und die Rohstoffe wieder zu gewinnen das ist ein Thema was auch Marx ja am Herzen liegt und was wir jetzt nicht in der unterste Schublade legen.

00:43:06: aber dafür einfach müssen wir uns eingestehen sind wir zu klein.

00:43:10: Wenn wir riesen Volumina haben und dann sagen beispielsweise Schuh, den du zurückbringst gibt dir einen Preisvorteil und wir können ihn dafür recyceln.

00:43:20: Und dann trägt sich das irgendwann auch durchs Recycling selber.

00:43:24: Dann sind wir die Letzten, die sagen ne machen wir nicht.

00:43:27: Es ist ja eigentlich wieder eines unserer Grundprinzipien Die Nachhaltigkeit und der Umweltliebe das auch zu tun.

00:43:33: Wir sagen aber auch dass der Schuh an sich nicht so schnell die Form verliert und von der Qualität so passt Das Reparaturen Nicht so häufig notwendig.

00:43:44: sind wir es jetzt bei dem ein oder anderen Wettbewerber ist, oder sage ich mal bei einem Schuh der nur die Hälfte kostet.

00:43:51: Und wie sind auch glaube ich die letzten sagen würden wenn einer der Konsumentinnen kommt und sagt Ich hänge so sehr an meinem Schuh.

00:44:01: wäre es möglich nochmal eine Sohle zu meinem Schuster zu schicken?

00:44:04: Dann sind wir die Letzten, die da sagen, wir probieren nicht nochmal so eine Sohne zu besorgen um da ein Herzensprojekt draus zu machen und das zu verwirklichen.

00:44:13: Aber in der breiten Masse, da muss ich Marc leider komplett zustimmen, lohnt sich das nicht über Reparaturen zu arbeiten?

00:44:20: Es ist ein erbares Handwerk des Schusterns und da

00:44:25: kann man auch... Das muss auch sehr bezahlt werden!

00:44:27: Nicht nur auf der anderen Seite ist es gar nicht so, dass es für die Löhne geben auch den Schuster hier.

00:44:32: Genau.

00:44:32: Wir betreffen

00:44:35: die gesamte Wertschöpfungskette und das wäre dann wieder ein weiterer Schritt.

00:44:38: Und da muss es auch im Lohn werden, was soll der Schuh am Ende kosten?

00:44:44: Dann wird dieses eine paar Schuhe bei fünf, sechshundert Euro und wollen dass die Konsumentinnen am Ende haben Fragezeichen.

00:44:52: aber wir

00:44:53: sagen die Qualität an sich passt, dass man ihn einfach mal in die Waschmaschine schmeißt in einem Sack und reinigt Und schon ist dann vielleicht nur, weil da ein Fleck drauf ist.

00:45:03: Der nächste kauft nicht unbedingt nötig.

00:45:04: Ich weiß ich schieße mir mit dieser Aussage ins eigene Bein aber es ist einfach auch ein Gedanke der dahinter steckt dass man die Produkte waschen kann

00:45:12: und pflegen kann.

00:45:13: halt

00:45:14: das

00:45:14: ja auch wieder so nachhaltigkeitsaspekt wo man sich auch oder was viele Kunden, Kundinnen glaube ich auch wieder lernen müssen.

00:45:23: Wie pflege ich meine Produkte richtig damit sie halt langlebig sind und ich länger dauerhaft vielleicht etwas davon habe?

00:45:32: Das erledigt der immer kleiner werden Geldbeutel von allein das die Kunden sorgfältiger damit umgehen.

00:45:39: also ja natürlich wir haben ja.

00:45:43: im Prinzip erleiden wir so ein Schleichen mehr Wohlstandsverlust.

00:45:49: Und wenn weniger Geld da ist, dann achten die Leute einfach von allein drauf, dass sie Produkte länger halten oder sie nicht wieder neuen Schuh, neuen Pullover kaufen müssen und gehen damit einfach vorsichtiger um wie früher bei Uman Opa auch

00:46:05: oder sind bereit, viele auch in Pflegeprodukte zu investieren um länger Wasser zu haben.

00:46:12: Jeder der mal bei einem der gängigen Schuhhändler im Einkaufsstraße unterwegs war kennt die Frage am Ende darf es noch ein Infektionsspray sein oder noch Reinigungsmittel und ich glaube die Leute werden mehr und mehr dazu tendieren auch sagen ja das ist was ich möchte und ich glaub jeder Laden an dem unsere Schuhe angeboten werden Und da muss ich auch eine kleine Lanze für den stationären Einzelhandel brechen als Immobilien Spezialist, sage ich mal.

00:46:41: Da wird es mitverkauft und das Abstelligen ist einfach auch eine coole Nummer weil man dann auch länger was von seinem Produkt hat.

00:46:47: Ich glaube da ist es halt dann auch wieder wichtig diese Aufklärung Kommunikation nicht nur den Kunden, der Kundin vermittelt.

00:46:55: Okay ich möchte noch extra was verkaufen sondern wofür brauchst du es?

00:46:58: Was hat das für einen Sinn, was für ein Effekt?

00:47:00: also dass man da auch wieder so ein bisschen mehr Informationen einfach

00:47:05: und jetzt kannst du schon quasi drauf schließt was auch mit in unserer Social Media Strategie eingebastelt wird und zukünftig auch ein bisschen mit kommuniziert wird.

00:47:14: Ja sehr gut ja okay die steht also auch schon die Social Media.

00:47:23: Gut, habt ihr auch gesagt?

00:47:24: Ihr wollt noch euer Portfolio oder euer Sortiment auch ein bisschen weiterentwickeln.

00:47:30: Was hat denn am meisten für euch Innovationspotenzial?

00:47:33: Wo seht ihr das?

00:47:34: Seht ihr es auch in Materialwechseln oder KI haben jetzt auch wie kann man das bei euch irgendwie nutzen?

00:47:43: beschäftigt ihr euch damit irgendwie groß?

00:47:45: also wo sieht ihr da am meisten Innovationsmöglichkeiten?

00:47:52: Ja, ich hatte mir das schon so schön rausgeschrieben.

00:47:55: Also am meisten Innovation sehe ich im Material und tatsächlich in der ganzen Zirkularwirtschaft und Logistik.

00:48:12: Ich würde jetzt mal großspurig von mir behaupten wenn wir genügend Volumen hätten in unserem Konsumverkehr mit unseren Produkten, dann wären wir innerhalb von Monaten ein Funksystem und Rückführungssystem mit Recycling umzusetzen.

00:48:34: Weil die technischen Grundlagen gegebenen, die logistischen Bausteine sind alle schon gesetzt Und ich denke wer da Wenn es da noch gelänge, das Niedrigschwellige anzusiedeln, was das Volumen angeht.

00:48:55: Dann hat man großen... Ja, da steckt die größte Herausforderung drin finde ich.

00:49:02: Ja würde ich unterschreiben Nikolas, hast du da etwas zu ergänzen?

00:49:08: Produktmäßig muss sich alles eigentlich eher beim Markt verordnen.

00:49:11: Ich kann immer nur designen und wirtschaftlich was dazu sagen sind wir auch glaube ich die letzten diese verschließen um neue technologien mit einzubinden und da auch sage ich mal.

00:49:26: Nicht immer nur kosten zu jagen sondern auch qualität zu heben bei der kostenjagd und sagen mir der einsatz von kei gerade um gewisse effizienter zugestalten.

00:49:42: Wir haben jetzt auch beispielsweise den Shop gewechselt von einem alten System, was systemseitig total schwierig und kompliziert war.

00:49:48: Und wir konnten schlecht darauf reagieren auf Anforderungen, Auf Anfragen von Kunden und Kundinnen und haben dort alles auf ein neues System übertragen und dort mit der Integration von KI einige Bausteine verarbeitet.

00:50:07: also Datenschutz ist für uns ein super wichtiges Thema.

00:50:10: Es ist die Effizienz hinter den Betriebssystemen.

00:50:13: Das ist für uns ein superwichtiges Thema und auch eine Kosteneffizience bei gesteigerte Qualität, gleichbleibend oder gesteigerter Qualität.

00:50:22: Und das alles ist halt durch neue Technologien möglich und da auch ein bisschen einen kreativeren Ansatz.

00:50:29: Weswegen ich auch das klasse finde, dass wir so eine breite Altersschicht abdecken mit unseren Leuten, die dahinter am Projekt ziehen.

00:50:37: Da haben wir viele, viele Möglichkeiten, die benutzen können.

00:50:40: Ja, das glaube ich das wollte ich vorhin eigentlich auch schon gesagt haben.

00:50:43: Ich finde es auch so schön dass euer Team jetzt so divers so aufgestellt ist also dass man nicht nur aus einer Bubble irgendwie sich das anguckt sondern wirklich unterschiedliche Perspektiven und Impulse hat.

00:50:55: Das bringt auf jeden Fall viel mehr noch.

00:50:58: Die Synergien wieder daraus entstehen sind

00:51:01: schön.

00:51:03: Und auch das zusammenfügen der verschiedenen Netzwerke die Das gibt einem auch noch unendliche Möglichkeiten.

00:51:10: Ja, das kann ich mir vorstellen!

00:51:13: Ich muss so ein bisschen auf die Uhr gucken, aber ich würde gerne nochmal die Schlussfrage an euch stellen wo ihr den Athletic dann in fünf Jahren seht und was ihr meint wie sich der Sneakermarkt in den nächsten Jahren verändern wird?

00:51:31: Was ist da so eure Vision?

00:51:34: Ich hoffe, dass wir dann ganz weit oben sind.

00:51:37: Wir haben große Träume an denen wir arbeiten und wollen irgendwann in fünf bis zehn Jahren in einem Artenzug mit gestreiften Sneakers und Sneaker mit Haken genannt werden.

00:51:52: Und wollen auch weiter nicht nur Deutschland oder Europa sondern auch ein bisschen weltweit gucken was die Leute von unserer Marke halten Und sind da einfach sehr zuversichtlich, dass wir das mit den Plänen und den Synergien die wir da haben auch schaffen.

00:52:10: Produktseitig hat Marc natürlich auch schon angesprochen.

00:52:13: Recycling ist ein Thema unsere Produktionen auszuweiten und da auch die Nachhaltigkeit nach wie vor daran festzuhalten und auch eine gewisse Fährnis.

00:52:24: Es ist natürlich immer schwierig das jetzt zu sagen nach neuen Rifflinien aber Fähre Arbeitsbedingungen auch weiter beibehalten.

00:52:31: also wir wollen unsere Kern.

00:52:33: Values nicht verlieren und diese in die Zukunft weitertragen um das so zum Wachsen bringen dass es auch in den Köpfen der Kundinnen eine Bereitschaft gibt dafür auf gewisse Dinge zu verzichten oder ein kleines extra zu geben, um da Kosten bzw.

00:52:50: Mode die nicht auf Kosten anderer geht weiterzutragen.

00:52:54: Möchtest du noch was ergänzen mag?

00:52:56: Na ja, ich würde es vielleicht noch ein bisschen kompakter halten.

00:53:00: Ich denke die Weichen sind gestellt und das Umfeld ist gut vorbereitet in fünf Jahren.

00:53:05: In fünf Jahren möchte ich Athletic als einer der fünf größten Sneaker-Herststeller sehen.

00:53:11: Und wir wollen mich nur am Markt wachsen dafür habe ich andere Voraussetzungen geschaffen sondern weltweit Maßstäbe setzen wie wir es eigentlich immer schon gemacht haben, nur aus einem nicht kommerziellen Anspruch heraus.

00:53:28: Also in vielen Dingen waren wir immer die Ersten ob es nun Tiffany war, ob sie Fairtrade war oder das hat mir persönlich auch Spaß gebracht.

00:53:39: aber das soll auch so weitergehen und wir wollen jetzt mit Athletic eine Marke sein an deren Werten um zeitlosen Design unter konsequenten Ethik mein Lieblingswort, sich der gesamte Wettbewerb orientieren wird weil wir den Erfolg vorleben.

00:53:59: Also es wird sich keiner an dir orientieren wenn du keinen Erfolg hast.

00:54:04: aber ich denke das Konzept dass wir jetzt zusammenschreiben mit den Möglichkeiten dahinter klamme auf auch Geld zu haben wir das Zeug in in einem relativ kurzen Zeitraum unsere Träume umzusetzen und das wird dann auch wahrnehmbar für die verschiedenen Konsumentenschichten sein.

00:54:31: Das klingt sehr gut, ich würde auch unabhängig von den Gestreifen und dem Sieger mit dem Harkmann, würde ich mich komplett loslösen und gar nicht gucken was die machen weil da könnt ihr ja eher der Vorbild für sein.

00:54:46: Aber ich drück euch auf jeden Fall ganz, ganz toll die Daumen und werde das natürlich auch streng verfolgen was ihr da so alles macht.

00:54:53: Und vielleicht machen wir dann in fünf Jahren oder vielleicht schon früher je nachdem nochmal eine Folge und schauen wo ihr jetzt steht was ihr gemacht habt was ihr erreicht habt.

00:55:05: Können

00:55:05: wir einmal im Jahr machen?

00:55:06: Fakt

00:55:07: nicht!

00:55:08: So ein Update immer.

00:55:09: Das können wir auch erst mal

00:55:10: dann in Persona.

00:55:12: Ja natürlich nächstes Mal komme ich dann nach Lübeck-Trabemünde.

00:55:14: Tatsächlich, das kriege ich hin.

00:55:17: Da komme ich mal aus meinem Homeoffice raus hier und das machen wir auf jeden Fall!

00:55:22: Ich bedanke mich erstmal ganz herzlich bei euch beiden.

00:55:24: Das war eine sehr schöne Folge.

00:55:26: Ich fand es ganz toll und wie gesagt habe bis jetzt noch keine richtige Sneaker-Podcastfolie gemacht.

00:55:32: ihr seid die ersten mit denen ich das so gemacht habe von daher auch für mich eine Premiere und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:55:43: Mir hat es auch Spaß gebracht.

00:55:45: Vielen Dank für die nette Moderation, das ist mir ganz toll gemacht.

00:55:49: Ach

00:55:50: super!

00:55:51: Auch man lobt für mich.

00:55:52: Toll.

00:55:52: Ich glaube auf die Schulter

00:55:53: klopfen.

00:55:55: Alles klar dann wünsche ich euch noch einen schönen Tag und wir hören voneinander und bleiben auf jeden Fall in Kontakt fahren.

00:56:00: Super.

00:56:01: Danke schön.

00:56:02: Tschüss.

00:56:05: Das war's für heute mit einer neuen Episode von Fair Fashion Talk.

00:56:09: Ich hoffe, du konntest etwas neues mitnehmen und bist inspiriert deinen eigenen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten.

00:56:15: Eine Marke zu verändern ohne ihre Werte zu verlieren – darin liegt die eigentliche Herausforderung von Transformation.

00:56:22: Athletic will dabei weiterhin Vorreiter sein und zeigen dass faire Arbeitsbedingungen konsequente Ethik und wirtschaftliche Erfolg Hand in Hand geben können.

00:56:31: Entscheidend sind dabei Transparenz die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und der Mut auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen!

00:56:38: Ich bin mir sicher, dass ihr es schaffen.

00:56:40: Auch dein Feedback ist mir sehr wichtig und ich freue mich wenn du deine Gedanken in den Kommentaren teilst oder dem Podcast bewertest!

00:56:47: Das hilft mir dabei dem Podcast weiter zu verbessern um mehr Menschen zu erreichen.

00:56:51: Alle wichtigen Infos findest du wie immer entschonend uns.

00:56:53: Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile den Podcast in deinen sozialen Netzwerken.

00:56:58: Gemeinsam können wir noch mehr Menschen für die Themen Verfession und Nachhaltigkeit begeistern.

00:57:02: Danke das du dabei warst.

00:57:04: bleibt dran und bis zur nächsten Folge.

Über diesen Podcast

In dem Podcast „Fair Fashion Talk“ möchte ich alle Themen und Fragen rund um nachhaltige Mode beantworten und diskutieren.
In Gesprächen mit Experten, Organisationen und Fair Fashion Labels werde ich mich austauschen, um Dir detailliertes Hintergrundwissen geben zu können, um Erfahrungen mit Dir zu teilen und neue innovative Projekte vorzustellen.
Wie definiert man Fair Fashion und welche guten Gründe gibt es noch, um Fair Fashion zu unterstützen?
Welche Siegel können überzeugen und welchen Einfluss haben wir mit unserem Konsum auf Mensch und Umwelt?
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von und mit Sabine Paulsen

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